Herzliche Einladung zu einem Lichtbildervortrag
mit Erhard Mayer, Berlin
„Auf den Spuren der Königin Luise 1776 – 1802“
am Mittwoch, 10. März 2010,
19.00 Uhr
in der Ausstellung zur Garnisonkirche
Potsdam, Breite Straße - am historischen Ort

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den Wiederaufbau der Garnisonkirche!
Ziegel im Wert von
10,00 Euro und 100,00 Euro
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Ich bin für den Wiederaufbau...
Karsten Förtsch, 11. Juni 2008“… weil neue Architektur nur wie gestapelte Bierkästen aussieht.”
Michael Winkelmann, 5. August 2008“…weil ich bei der Sprengung dabei war.”
Frau Schön, 14. März 2008“… weil sie als Ort der Versöhnung zum Verstehen der Vergangenheit und zur Bewältigung der Zukunft beitragen wird.”
Steffen v. Krosigk, 10. Juni 2008“…weil sie Teil unserer Geschichte und Kultur ist.”
Jörg Hartmann, 4. Juli 2008“…weil sie einfach ein wunderschönes Bauwerk ist und zu Potsdam gehört.”
Johanna Rachut, 9. Juni 2008“… weil sie unser kulturelles Erbe ist, das wir bewahren müssen.”
Jörg Schönbohm, 3. April 2008“… weil ich sicher bin, daß diese Kirche das Stadtbild wiederherstellt und viele Menschen erfreuen wird!”
Michael Vent, 27. September 2008“…weil es gleichzeitig eine Erinnerung an meine Mutter ist, die als Berufsschülerin oft an den Trümmern vorbeiging. Später als wir Kinder dann größer waren, gab sie uns mit auf den Weg, nie zu zweifeln am Wiederaufbau …”
Mit Schreiben vom 21. Dezember 2009 teilt die Kulturministerin des Landes Brandenburg, Frau Dr. Martina Münch, dem Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Prof. Dr. Dr. Wolfgang Huber mit, dass aus den sog. „Mitteln der Parteien und Massenorganisationen der DDR“ zwei Millionen Euro für Projekte der Stiftung Garnisonkirche Potsdam in Aussicht stehen. Die Mittel stehen für investive Maßnahmen zur Verfügung, die bis zum Ende des Jahres 2011 abzuschließen sind.
Die Kulturministerin schreibt: „… der Wiederaufbau der Garnisonkirche ist ein Vorhaben, das über Potsdam hinaus große Aufmerksamkeit findet. … Ich verbinde damit die Hoffnung, eine Initialzündung auszulösen, die viele Spender und Mäzene zu vielen kleinen und großen Zuwendungen für das Vorhaben motiviert. Ich wünsche Ihnen für Ihr Vorhaben viel Erfolg.“
Kuratorium und Vorstand der Stiftung sowie die Fördergesellschaft sind außerordentlich dankbar für diese Entscheidung. Mit der Förderung aus dem Parteienvermögen der DDR schließt sich im Blick auf die ideologisch motivierte Sprengung der Kirche ein inhaltlicher Kreis. Der Versuch einer endgültigen Beseitigung der wiederaufbaufähigen Barockkirche durch das SED-Regime hat nicht nur die evangelische Kirche und Potsdam, sondern Deutschland insgesamt einer ihrer schönsten barocken Kirchen aus der Zeit Preußens beraubt. Nun besteht die Chance, mit dem Wiederaufbau des Turms zu beginnen. Albrecht Schönherr, der Bonhoeffer-Schüler und Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, protestierte im Mai 1968 mit einem Brief an Walter Ulbricht erfolglos gegen die Sprengung der Garnisonkirche.
Das Kuratorium der Stiftung Garnisonkirche Potsdam hat im Juni 2009 die Arbeit aufgenommen. Anfang Oktober übernahm Bundespräsident Horst Köhler die Schirmherrschaft. Im November konnten Maren Otto und Prof. Werner Otto als Ehrenkuratoren gewonnen werden.
Gemeinsam mit den mehr als 800 Mitgliedern der Fördergesellschaft strebt die Stiftung in einem ersten Schritt die Wiedergewinnung des Turms der Garnisonkirche bis zum 31. Oktober 2017 an.
Die Garnisonkirche soll als offene Stadtkirche, als Ort der Versöhnung und als besondere Symbolkirche Türen zum Glauben öffnen. Diese Kirche bietet sich als ein Ort der Erinnerung, des Gebets und der Trauer für diejenigen an, die einen geliebten Menschen verloren haben, sei es als Soldat im Auslandseinsatz, als humanitärer Helfer in Krisenregionen oder als Journalist im Kriegsgebiet.
An der Garnisonkirche haften ungezählte Erinnerungen und Geschichten, die – um unserer Kinder willen – im kulturellen Gedächtnis aufbewahrt werden sollten. Es gibt keinen besseren Ort, an dem Schülerinnen und Schüler Berlins und Brandenburgs den Zusammenhang von heimatkundlichem Wissen über lokale Ereignisse und weltgeschichtlichen Folgerungen entdecken können. In dieser Kirche können Christen, Agnostiker, Zaungäste und Atheisten gemeinsam ihr Gewissen schulen.
Der Stiftungsvorstand geht davon aus, dass der Wiederaufbau eine im Stadtbild erkennbare Wirkung entfaltet und das unmittelbare Umfeld aufwertet. Sie wird später in einem Atemzug mit dem Hamburger Michel, der Münchener Frauenkirche und der Frankfurter Paulskirche genannt werden und als touristisches Highlight gelten.
Prof. Dr. Wolfgang Huber sagte: „An diesem geschichtsträchtigen Ort soll eine Schule des Gewissens entstehen. Vor Gott und den Menschen wollen wir fragen, worin gesellschaftliche Verantwortung heute besteht.“
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