Konzert zum 300. Geburtstag
Montag, 23. Januar 2012, 19 UhrJazz-Gottesdienste
am 28.Januar, am 25.Februar & 31.MärzÖkumenische FRIEDENSANDACHT
der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Jeden ersten Montag im Monat um 17:30 UhrGottesdienst
Jeden Sonnabend um 18.00 Uhr feiern wir in der Kapelle einen Gottesdienst zum Wochenschluss.
Sie sind herzlich eingeladen!
In der Kapelle an der Garnisonkirche
Breite Straße 7

Signieren auch Sie Ihren Ziegel für
den Wiederaufbau der Garnisonkirche!
Ziegel im Wert von
10,00 Euro und 100,00 Euro
Ziegel-Bestellformular (PDF)
Ich bin für den Wiederaufbau...
Michael A. Volta, 4. November 2010“… weil sich Potsdam zu seiner wechselvollen Geschichte bekennen sollte.”
Dagmar und Matthias Koziol, 5. Juni 2010“… weil es ein wichtiger historischer Ort ist.”
Gunnar Klose, 15. März 2011“… weil ich die Sprengung als kleiner Junge in Potsdam miterlebt habe.”
Ulrike Buß, 28. September 2010“… weil die Kirche zur Geschichte Preußens gehört.”
Esther Gamon, 3. Juni 2008“… weil durch den Wiederaufbau viele Menschen angeregt werden, zum Gottesdienst zu gehen, wie in Dresden durch die Frauenkirche.”

Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker unterstützt den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche als Ehrenkurator. Diese Nachricht gab Prof. Dr. Wolfgang Huber als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung bekannt. Huber, der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, würdigt die Unterstützung des in der Bevölkerung als Bundespräsident und Persönlichkeit überaus geschätzten neuen Ehrenkurators als wegweisendes Signal und Verpflichtung zugleich:
„Das Potsdamer Wiederaufbauprojekt gewinnt mit Richard von Weizsäcker einen Unterstützer ersten Ranges. Weizsäcker, der einst selbst als Rekrut im Potsdamer Infanterieregiment 9 diente und in den von Hitler entfesselten Krieg zog, hat mit seiner Rede vom 8. Mai 1985 Maßstäbe zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte gesetzt. Der Geist dieser außerordentlich wichtigen Rede soll die Wiedergewinnung der ehemaligen Garnisonkirche als Bürgerkirche und Ort der Versöhnung prägen.
Zugleich verbinden wir mit der Unterstützung durch Richard von Weizsäcker ein Signal des Aufbruchs. Als Ehrenkurator wird er uns darin unterstützen, zahlreiche Freunde Potsdams in Deutschland und der Welt für den Wiederaufbau dieser herausragenden Kirche des norddeutschen Barock zu begeistern.“
Richard von Weizsäcker sagte im Rahmen seiner wegweisenden Rede zum 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa im Plenarsaal des Deutschen Bundestages vom 8. Mai 1985 unter anderem folgendes:
„Wir lernen aus unserer eigenen Geschichte, wozu der Mensch fähig ist. Deshalb dürfen wir uns nicht einbilden, wir seien nun als Menschen anders und besser geworden. Es gibt keine endgültig errungene moralische Vollkommenheit – für niemanden und kein Land! Wir haben als Menschen gelernt, wir bleiben als Menschen gefährdet. Aber wir haben die Kraft, Gefährdungen immer von neuem zu überwinden. Hitler hat stets damit gearbeitet, Vorurteile, Feindschaften und Hass zu schüren. Die Bitte an die jungen Menschen lautet:
Lassen Sie sich nicht hineintreiben in Feindschaft und Hass gegen andere Menschen, gegen Russen oder Amerikaner, gegen Juden oder Türken, gegen Alternative oder Konservative, gegen Schwarz oder Weiß. Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander. …
Ehren wir die Freiheit. Arbeiten wir für den Frieden. Halten wir uns an das Recht. Dienen wir unseren inneren Maßstäben der Gerechtigkeit. Schauen wir …, so gut wir es können, der Wahrheit ins Auge.“