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	<title>Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam</title>
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	<description>Wiedergewinnung der historischen Mitte</description>
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		<title>Deutschstunde in der Garnisonkirche</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 07:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schuppan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Potsdamer Neueste Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Schülerprojekt des Humboldt-Gymnasiums setzt sich mit Autoren auseinander, deren Werke verbrannt wurden, und schafft aktuelle Bezüge In der Kapelle der Garnisonkirche sitzen etwa 30 Schüler auf Stühlen im Halbkreis und hören die Geschichte von Doris. Schöne Kleider tragen, in teuren Restaurants speisen, bewundert werden – das ist der Lebenstraum der jungen Frau. Den Sekretärinnenjob<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=5289"><br />weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schülerprojekt des Humboldt-Gymnasiums setzt sich mit Autoren auseinander, deren Werke verbrannt wurden, und schafft aktuelle Bezüge</p>
<p>In der Kapelle der Garnisonkirche sitzen etwa 30 Schüler auf Stühlen im Halbkreis und hören die Geschichte von Doris. Schöne Kleider tragen, in teuren Restaurants speisen, bewundert werden – das ist der Lebenstraum der jungen Frau. Den Sekretärinnenjob hat sie verloren, ihre Träume jedoch nicht. Im Berlin der Weimarer Republik schlägt sie sich durchs Leben – frech, berechnend, manchmal naiv und oft auch einsam. Julia von Weiler, Geschäftsführerin des Vereins „Innocence in Danger“, der sich für mehr Kinderschutz im Internet engagiert, liest Ausschnitte aus dem Roman „Das kunstseidene Mädchen“. Die Schriftstellerin Irmgard Keun hat das Buch 1932 geschrieben. Ein Jahr später wurde es verbrannt.</p>
<p>„Wir wollen diejenigen zu Wort kommen lassen, die damals zum Verstummen gebracht wurden“, erklärt Pfarrerin Juliane Rumpel, die anlässlich des 80. Jahrestages der Bücherverbrennungen gemeinsam mit der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche e.V. ein Schülerprojekt ins Leben gerufen hat. Gerade an diesem Ort mit dieser Geschichte sei es wichtig, die Geschehnisse aufzuarbeiten, so die Pfarrerin.</p>
<p>Zusammenhänge, Hintergründe und aktuelle Bezüge zur Bücherverbrennung erarbeiten Schüler der zehnten und elften Klassen des Humboldt-Gymnasiums gemeinsam mit prominenten Gästen. Bereits am 7. Mai diskutierten die Gymnasiasten gemeinsam mit dem Journalisten Jacob Augstein, dem Politiker Veit Göritz (Piratenpartei), dem Fernsehproduzenten Walid Nakschbandi und dem Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung, Frank Bötsch, darüber, wie die Bücherverbrennungen vor 80 Jahren zustande kommen konnten und wie es um die heutige Meinungsfreiheit bestellt ist. Insgesamt drei Lesungen und anschließende Diskussionen sollen verdeutlichen, wie Vielfalt und geistige Freiheit durch die Bücherverbrennungen zerstört wurden. Julia von Weiler ist nach Bild-Redakteur Nikolaus Blome bereits die zweite Vorleserin.</p>
<p>Im Unterricht hatten die Schüler zuvor thematisiert, warum Bücher von der NS-Diktatur als so gefährlich eingeschätzt wurden, dass sie verboten und verbrannt wurden. Das Angebot der Stiftung Garnisonkirche zum Schülerprojekt habe die Schule sehr gern angenommen, sagt Deutschlehrerin Heidrun Kinner. „Andere Lernorte aufzusuchen, aus dem Klassenraum herauszugehen, Begegnungen mit anderen Menschen zu suchen – das ist eigentlich immer schön und auch wichtig.“ Die Schüler – insgesamt etwa 100 – seien freiwillig dabei, betont sie.</p>
<p>Julia von Weiler beendet ihre Lesung, die kleine Ausschnitte aus dem Leben von Doris preisgegeben hat. Die Frage steht im Raum, warum dieses Buch, das etwas burschikos daherkommt, von den Nazis verboten wurde. „Es ist nicht wirklich ein politisches Buch“, sagt Juliane Rumpel. Auf den „schwarzen Listen“, nach denen hauptsächlich Mitglieder der „Deutschen Studentenschaft“ die Bücher aus Bibliotheken, Buchläden und Antiquariaten systematisch aussortierten und vernichteten, standen neben politischen Autoren eben auch die unangepassten, die ein Menschenbild zeichneten, das nicht ins deutsche Nazi-Schema passte.</p>
<p>Die Diskussion, die Schüler, Pfarrerin und Vorleserin nun führen, spannt einen weiten Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart. Von der Verfolgung Andersdenkender in der Nazizeit geht es zu den sozialen Netzwerken im Internet und der Frage, was es heute bedeutet, eine abweichende Meinung zu vertreten. Cybermobbing und Shitstorm sind die Stichworte, die klarmachen, dass dies auch heute nicht leicht ist. Ist Anonymität im Internet gut oder schlecht? Wie gehe ich online mit anderen Menschen um? „Ich versuche mir immer vorzustellen, dass ich das, was ich schreibe, demjenigen auch ins Gesicht sage“, erklärt ein Schüler. Die Diskussion ist lebhaft. Nach einer Stunde tippt Heidrun Kinner auf ihre Armbanduhr – der reguläre Unterricht wartet.</p>
<p>In einer Woche erwartet die Schüler die dritte Lesung. Dann wird Jugendbuchautorin Grit Poppe aus einem Jugendbuch von Erich Kästner lesen. Am 30. Mai endet das Schülerprojekt schließlich mit einer Lesung von Schülern und Pfarrerin Juliane Rumpel, die musikalisch begleitet wird. Joachim Ringelnatz, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und andere Autoren werden mit Kurzgeschichten und Gedichten vertreten sein. „Wir wollen die 20er- und 30er-Jahre noch einmal aufleben lassen und damit den Kreis schließen“, so Rumpel.<i>Heike Kampe</i></p>
<p>Der Leseabend findet am 30. Mai um 19 Uhr 30 in der Kapelle der Garnisonkirche, Breite Straße 7, statt.</p>
<p>(Potsdamer Neueste Nachrichten, 23. Mai 2013, Heike Kampe)</p>
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		<title>Mit Beethoven für die Garnisonkirche</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 12:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schuppan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkische Allgemeine]]></category>
		<category><![CDATA[Benefizkonzert]]></category>

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		<description><![CDATA[Benefizkonzert in der Friedenskirche Sanssouci Einen Unterstützer aus dem schleswig-holsteinischen Ahrensburg hatte die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonskirche für ein Benefizkonzert am Pfingstsonntag in der Friedenskirche gewinnen können. Das Liebhaber-Laien- Kammerorchester mit bemerkenswerter Tendenz zum Professionellen reiste mit musikalischen Schätzen Ludwig van Beethovens an. Die Friedenskirche war für einen sonnigen Feiertagsabend sehr gut besucht.<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=5277"><br />weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Benefizkonzert in der Friedenskirche Sanssouci</p>
<p>Einen Unterstützer aus dem schleswig-holsteinischen Ahrensburg hatte die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonskirche für ein Benefizkonzert am Pfingstsonntag in der Friedenskirche gewinnen können. Das Liebhaber-Laien- Kammerorchester mit bemerkenswerter Tendenz zum Professionellen reiste mit musikalischen Schätzen Ludwig van Beethovens an. Die Friedenskirche war für einen sonnigen Feiertagsabend sehr gut besucht.</p>
<p>Zur Eröffnung erklang Beethovens einziges Violinkonzert op.61 in D-Dur, mit dem sich der Gründer und langjährige Leiter des Orchester, Karl-Heinz Färber, dem Potsdamer Publikum als Solist sehr eindrücklich vorstellte. Im Hauptberuf Arzt, gebührt ihm Respekt für sein musikalisches Können, denn technisch, ausdrucksstark und mit so großem musikalischem Atem spielt längst nicht jeder Geigenkönner von Profession. Das schönste aller klassischen Violinkonzerte fand so eine äußerst kompetente Wiedergabe, zumal die Orchestermitglieder bestens in den Wohlklang einstimmten. 1997 übergab Färber den Dirigentenstab an Frank Löhr, der zurzeit Professor für Dirigieren an den Musikhochschulen Hamburg und Frankfurt ist und nebenbei auch dem „Eranos-Ensemble für Alte Musik“ sowie dem „Bergedorfer Kammerchor“ vorsteht. Als Dirigent war auch er eine große Überraschung. Beeindruckend wie er es verstand, die einzelnen Stimmen durchsichtig zu halten, den Gesamtklang in vollendetes Ebenmaß zu setzen, dabei Temperament und Satzstruktur nie zu kurz kommen zu lassen.</p>
<p>Die 2. Sinfonie Beethovens nach der Konzertpause bestätigte die im Sinne der historischen Aufführungspraxis geschulte Sicht Löhrs auf Beethoven. Das war ein Hörvergnügen, das die Zuhörer elektrisierte und folgerichtig in lang anhaltenden Beifall gipfelte. Allein aus dem Kartenerlös brachte dieses Konzert rund 3000 Euro für den Wiederaufbau der Garnisonkirche ein. Hinzu kommen die Erlöse aus dem Verkauf von Getränken und von Tonziegeln, die gegen eine ansehnliche Spende einen Platz im neuen Kirchenbau einnehmen werden.</p>
<p>(Märkische Allgemeine Zeitung, 21. Mai 2013, Matthias Müller)</p>
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		<title>Damals und Heute &#8211; Diskussionsreihe in der Kapelle an der Breiten Straße über die Lehren aus der Bücherverbrennung</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 08:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man könnte die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten ja einfach zu den historischen Akten legen: Einmal am Jahrestag – er war gestern – des Frevels gedacht, und das war’s dann auch schon. Die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche und die Garnisonkirchenstiftung wählen aber bewusst das Breitwand-Panorama. Noch bis zum 30. Mai findet in der Kapelle<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=5271"><br />weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten ja einfach zu den historischen Akten legen: Einmal am Jahrestag – er war gestern – des Frevels gedacht, und das war’s dann auch schon. Die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche und die Garnisonkirchenstiftung wählen aber bewusst das Breitwand-Panorama. Noch bis zum 30. Mai findet in der Kapelle an der Breiten Straße ein Schülerprojekt mit Diskussionen statt, die auch interessierten Potsdamern offen stehen. Bereits im Kalender vormerkbar: Eine Schülerlesung mit Nikolaus Blome, dem Leiter des Hauptstadtbüros der „Bild“-Zeitung, aus Texten Kurt Tucholskys zum Thema „Meinungsfreiheit versus Zensur“, am 14. Mai von 10 bis 12 Uhr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Auftakt der Reihe am Dienstagabend war die Kapelle mehr als gut besucht. Zur Anziehungskraft trug sicher das hochkarätig besetzte Podium bei, unter anderem mit Frank Bösch, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, dem Medienmanager Walid Nakschbandi, einer sehr eloquenten Humboldt-Schülerin und dem gewohnt pointiert argumentierenden Journalisten Jakob Augstein. Thema des Abends unter der wohltemperierten Gesprächsmoderation der Publizistin Ursula Weidenfeld: „Bücherverbrennung und Zensur: In der Demokratie nie?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Konsens herrschte auf dem Podium, dass wir heute in Sachen Meinungsfreiheit vergleichsweise im Luxus leben. Erlaubt ist so ziemlich alles, was gefällt. Jakob Augstein: „Sie können sich auf einen Marktplatz stellen und sagen, der Kapitalismus ist Mist. Heute schert es niemanden.“ Andererseits bedeutet dies – als Kehrseite der Medaille – auch allzu oft nur noch trendige Beliebigkeit statt politischem Bekenntnis: „Heutzutage signiert Sahra Wagenknecht ihr neues Buch auf Sylt. Die Muttis in ihren Porsche-Cayennes kommen zum Signieren und gruseln sich ein bisschen.“ Allerdings dürfte gerade Augstein in der jüngsten Vergangenheit eigentlich die Erfahrungen gemacht haben, dass nicht alle Äußerungen ins Leere laufen, sondern sehr wohl wahrgenommen werden. Dank seiner kritischen Wertung der israelischen Regierung fand er sich auf der „Top-Ten-Liste der international schlimmsten Antisemiten“ des Simon-Wiesenthal-Centers wieder. Sein trockener Kommentar am Dienstag zu der, wie er sie nannte, „kuriosen Liste“: Es habe sich angefühlt wie in einem „70er-Jahre Trash-Film, wo alle Bösen der Welt vereint sind“. Es wäre interessant gewesen, mehr über diese grenzwertige Erfahrung zu hören, in die er da geraten war. Aber Augstein beschied nur knapp und cool, dass er durch die Platzierung ja nicht in seiner Redefreiheit beschnitten worden sei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie bipolar öffentliche Meinung heute aussieht, skizzierte ZZF-Direktor Bösch: Auf der einen Seite das extrem abgewogene Sprechen der politischen Klasse; auf der anderen die extremen Meinungsäußerungen in Leserbriefen und im Internet, Stichwort: „Shitstorm“. Während obrigkeitsstaatliche Zensur längst Geschichte ist, greife immer mehr die „Selbstzensur“ vieler Medien – mit Blick auf Quotendruck – um sich, wurde auf dem Podium beklagt. Aus dem Publikum heraus kam die flammende Gesellschaftskritik, dass die „Political Correctness“ mittlerweile wie eine Art öffentlicher Zensurkeule funktioniert: „Dass wir aus vermeintlicher Rücksichtnahme nicht mehr das sagen, was wir denken“, kritisierte ein Herr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wo liegt die moralische Grenze? „Die Verbrennung von religiösen Büchern ist in jedem Fall eine Grenze“, fasste Piratenpartei-Politiker Veit Göritz am Ende die Stimmung zusammen. Bemerkenswert und schön an dem Abend war, dass sich so viele Schüler im Publikum befanden. (MAZ vom 11.05.2013, Von Ildiko Röd)</p>
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		<title>Lehren aus der Bücherverbrennung &#8211; Eine neue Veranstaltungsreihe der Garnisonkirchen-Stiftung soll auch zeigen, wie das geplante Versöhnungszentrum in dem Gotteshaus funktionieren kann</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 09:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Stiftung für den Wiederaufbau der Garnisonkirche organisiert den ganzen Mai über eine teils hochkarätig besetzte Veranstaltungsreihe zur Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten vor 80 Jahren. Projekte dieser Art seien auch ein Samen für das, was später in der Garnisonkirche stattfinden könnte, sagte Pfarrerin Juliane Rumpel am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms. Erklärtermaßen wollen die<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=5247"><br />weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stiftung für den Wiederaufbau der Garnisonkirche organisiert den ganzen Mai über eine teils hochkarätig besetzte Veranstaltungsreihe zur Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten vor 80 Jahren. Projekte dieser Art seien auch ein Samen für das, was später in der Garnisonkirche stattfinden könnte, sagte Pfarrerin Juliane Rumpel am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms. Erklärtermaßen wollen die Planer des umstrittenen Wiederaufbaus die 1968 gesprengte Militärkirche zu einem Zentrum für Frieden und Versöhnung machen.</p>
<p>Mit den Veranstaltungen zur Bücherverbrennung in der provisorischen Kirchenkapelle in der Breiten Straße wolle die Stiftung insbesondere Jugendliche erreichen, sagte Rumpel. Dabei werden prominente Gäste mit Schülern von den Nazis verbotene Bücher lesen und anschließend diskutieren. Den Auftakt macht eine Podiumsdiskussion am 7. Mai (siehe Kasten). Bereits 2009 hatte die Garnisonkirchenstiftung ein Schülerprojekt zur friedlichen Revolution 1990 durchgeführt.</p>
<p>Für die neue Veranstaltungsreihe werde mit dem Humboldt-Gymnasium in der Heinrich-Mann-Allee kooperiert, so Rumpel – eingeladen seien aber auch weitere Interessierte. In dem Projekt sollen die Ereignisse vor 80 Jahren auch dazu dienen, Lehren für die heutige Zeit zu ziehen – zum Beispiel, ob die Gesellschaft tatsächlich gegen eine Wiederholung gefeit ist. Die für das Projekt zuständige Lehrerin im Humboldt-Gymnasium, Heidrun Kinner, sagte, an der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 seien auch Studenten und Professoren, also Intellektuelle maßgeblich beteiligt gewesen.</p>
<p>Ebenso soll während der Veranstaltungen über die heutige Mediengesellschaft debattiert werden. „Wie viel Einschränkung von Meinungsfreiheit verträgt die Demokratie? Und welche Gefahren birgt der grenzenlose Informationsfluss?“, sind zwei der Fragen aus dem vorgestellten Konzept. In Projekttagen werden die Schüler vorbereitet, so Lehrerin Kinner. Die 15-jährige Schülerin Sophie Inacker sagte, die Beschäftigung mit dem Thema habe deutlich gemacht, wie wichtig das Recht der Meinungsfreiheit sei.</p>
<p>Der Wiederaufbau der Garnisonkirche ist seit Jahren umstritten. Die Gegner warnen vor einem militaristischen und faschistischen Symbolgehalt des Projekts. Die Befürworter berufen sich unter anderem auf das Ziel, in der Kirche ein Versöhnungszentrum zu etablieren. (PNN vom 04.05.2013, Von HK)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Vorlesebus“ startet &#8211; Aktion am 8. Mai zur Bücherverbrennung</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 09:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkische Allgemeine]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten am 8. Mai wird der Potsdamer „Demokratiebus“ zum „Vorlesebus“. Über den Tag hinweg werden im Bus, während er auf seiner Linie 695 in der Stadt unterwegs ist, Texte aus verbrannten Büchern vorgelesen. &#160; Oberbürgermeister Jann Jakobs und Heilgard Asmus, Generalsuperintendentin und Vorsitzende des Aktionsbündnisses Brandenburg gegen Gewalt,<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=5245"><br />weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten am 8. Mai wird der Potsdamer „Demokratiebus“ zum „Vorlesebus“. Über den Tag hinweg werden im Bus, während er auf seiner Linie 695 in der Stadt unterwegs ist, Texte aus verbrannten Büchern vorgelesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Oberbürgermeister Jann Jakobs und Heilgard Asmus, Generalsuperintendentin und Vorsitzende des Aktionsbündnisses Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, werden die Lesung eröffnen. Start ist um 10 Uhr am Hauptbahnhof.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Veranstalter der Aktion sind die Stadt und das Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“ in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben (Vip), dem Verein „Neues Potsdamer Toleranzedikt“, dem RAA Brandenburg, der Medienlabor KG sowie dem Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bisher haben ihre Teilnahme zugesagt: Peter Schüler, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, die Leiterin der Stadt- und Landesbibliothek Marion Mattekat, Stadtkirchenpfarrer Simon Kuntze, die Pfarrerin der Garnisonkirche Juliane Rumpel, der Leiter Diakonisches Werk Potsdam e.V. Marcel Kankarowitsch, Pfarrer Matthias Mieke, Uwe-Karsten Heye, die Staatssekretärin der Finanzen Daniela Trochowski sowie die HOT-Schauspieler Marianna Linden, Jon-Kaare Koppe und Andrea Thelemann. Auch die Vip-Geschäftssführer Martin Grießner und Oliver Glaser sowie der Schauspieler Hans-Otto Röhrig und ein MAZ-Mitarbeiter werden lesen und damit die Aktion unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Projekt „Demokratiebus“ war in Vorbereitung des 80. Jahrestags der Machtübertragung an die NSDAP von herausragender Bedeutung. Die Gedanken „Demokratie – Ich fahr mit!“ und „Demokratie bewegt uns!“ waren die Grundlage eines Workshops, an dem 23 Schüler im Alter zwischen 15 und 17 Jahren der Voltaire-Gesamtschule und des Leibniz-Gymnasiums teilnahmen. Im Ergebnis dieses Workshops stand ein inhaltliches und visuelles Konzept zur Gestaltung eines Linienbusses der Vip. Der gestaltete Bus fährt nun seit dem 20. März abends täglich auf seiner Route und somit weithin sichtbar als Sinnbild der Demokratie. (MAZ vom 04.05.2013, von sti)</p>
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		<title>Wilhelm Stintzing und Thomas Wernicke, Rückblick auf den &#8220;Tag von Potsdam&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 11:00:21 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Wilhelm Stintzing und Thomas Wernicke, Rückblick auf den &quot;Tag von Potsdam&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=2G6Ro3Mg8Ks" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=2G6Ro3Mg8Ks</a></p>
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		<title>Dr. Paul Oestreicher &#8220;Der militärische Beitrag zum Frieden&#8221; Garnisonkirche Potsdam</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:57:30 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Dr. Paul Oestreicher &quot;Der militärische Beitrag zum Frieden&quot; Garnisonkirche Potsdam" href="http://www.youtube.com/watch?v=rerucW7iGZY" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=rerucW7iGZY</a></p>
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		<title>Martin Sabrow: Mythos – Zankapfel – Erinnerungsort. Die Potsdamer Garnisonkirche in der deutschen Erinnerungskultur</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 08:54:24 +0000</pubDate>
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		<title>Martin Sabrow: Der „Tag von Potsdam“ – Zur Geschichte einer fortwährenden Mythenbildung</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 08:53:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Martin Sabrow: Der „Tag von Potsdam“ – Zur Geschichte einer fortwährenden Mythenbildung (PDF)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/wp-content/uploads//2011022´0_tagvonpotsdam.pdf" target="_blank">Martin Sabrow: Der „Tag von Potsdam“ – Zur Geschichte einer fortwährenden Mythenbildung</a> (PDF)</p>
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		<title>Rede Henning von Tresckow anlässlich der Konfirmation seiner beiden Söhne in der Garnisonkirche am 11. April 1943</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 08:52:08 +0000</pubDate>
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