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	<title>Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam</title>
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	<description>Wiedergewinnung der historischen Mitte</description>
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		<title>GEDENKEN: Der Traum von Freiheit &#8211; Gottesdienst zum 20. Juli 1944</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 08:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkische Allgemeine]]></category>

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		<description><![CDATA[- Der versuchte Putsch gegen Hitler „war ein elementarer Durst nach Gerechtigkeit und Freiheit“, sagte Wilhelm Hüffmeier gestern Abend in seiner Predigt zum Gedenken an den 20. Juli 1944. Etwa 40 Menschen waren zu einem etwa 45-minütigen Gottesdienst in der Ausstellung zur Garnisionkirche in der Breiten Straße gekommen. Am 20. Juli vor 66 Jahren scheiterte<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=2493"><br />weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- Der versuchte Putsch gegen Hitler „war ein elementarer Durst nach Gerechtigkeit und Freiheit“, sagte Wilhelm Hüffmeier gestern Abend in seiner Predigt zum Gedenken an den 20. Juli 1944. Etwa 40 Menschen waren zu einem etwa 45-minütigen Gottesdienst in der Ausstellung zur Garnisionkirche in der Breiten Straße gekommen. Am 20. Juli vor 66 Jahren scheiterte Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg damit, Adolf Hitler durch einen Anschlag zu töten.</p>
<p>Während des Gottesdienstes erinnerte Hüffmeier auch an Henning von Tresckow, der zum Potsdamer 1. Garde-Regiment und später zur Gruppe des Deutschen Widerstands gehörte. Tresckow habe seinen Traum von Freiheit an die spätere Generation, weitergegeben. Mit diesem Traum hätten jedoch damals Verschwörer auf verlorenem Posten gestanden. Schon vor dem Putschversuch habe Tresckow befürchtet, dass Attentat und Staatsstreich mit größter Wahrscheinlich schief gehen werden.</p>
<p>„Der Durst nach Gerechtigkeit und Freiheit führte zu einer einzigartigen Entschlossenheit“, so Hüffmeier in der Predigt. „Sein eigenes Leben dafür aufs Spiel zu setzen, das können nur ganz, ganz wenige.“ Vergebens. Das sei ein hartes und entsetzliches Wort. „Am Ende des Tages standen nicht Freiheit und Leben, sondern der Tod.“</p>
<p>Die Wende 1989 stehe ganz in der Tradition des 20. Juli 1944, sagte Hüffmeier. Widerstand drücke sich auch an der Teilnahme an Wahlen aus, durch das Bewahren der Grundrechte. Erinnert wurde während des Gottesdienstes aber auch an weitere Hitler-Attentäter wie Georg Elser und Axel von dem Bussche. Das abschließende Fürbittgebet widmeten die Gäste den Männern und Frauen des Widerstands. (Von Robert Tiesler; MAZ 21.07.2010)</p>
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		<title>Kirchlich heiraten in Breiter Straße &#8211; Garnisonkirchenstiftung errichtet Kapelle / Projektsteuerung ausgeschrieben</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 07:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Potsdamer Neueste Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Innenstadt &#8211; Am Standort der früheren Garnisonkirche in der Breiten Straße soll es ab dem kommenden Frühjahr möglich sein, Taufen und Hochzeiten auszurichten. Dafür soll eine Kapelle errichtet werden. Das sagte gestern Peter Leinemann, Verwaltungsvorstand der Stiftung Garnisonkirche. Es solle sich um eine temporäre Einrichtung handeln, die bis zur Wiedereröffnung des Garnisonkirchturms – geplant ist<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=2446"><br />weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innenstadt &#8211; Am Standort der früheren Garnisonkirche in der Breiten Straße soll es ab dem kommenden Frühjahr möglich sein, Taufen und Hochzeiten auszurichten. Dafür soll eine Kapelle errichtet werden. Das sagte gestern Peter Leinemann, Verwaltungsvorstand der Stiftung Garnisonkirche. Es solle sich um eine temporäre Einrichtung handeln, die bis zur Wiedereröffnung des Garnisonkirchturms – geplant ist der 31. Oktober 2017 – als „geistiger Ort“ Bestand haben soll.<br />
Das Geld für den Bau stammt aus den zwei Millionen Euro, die der Stiftung aus dem Vermögen der früheren Parteien und Massenorganisationen der DDR übergeben wurde. Die Mittel müssen bis Ende 2011 ausgegeben werden. Leinemann hatte mehrfach bekräftigt, dass dies gelingen werde. Seit diesem Wochenende wird per Anzeige ein Unternehmen gesucht, das den größten Teil der Mittel, nämlich 1,4 Millionen Euro, für die Projektsteuerung und unmittelbare Bauvorbereitung einsetzen soll. Zu den Aufgaben gehören laut Leinemann die Erarbeitung sämtliche Planungsunterlagen „unter Berücksichtigung historischer Vorgaben und aktueller Erfordernisse“, die Erstellung eines detaillierten Finanzierungsplans, Gutachten und Bodenuntersuchungen. Bis zum 19. Juli können sich Unternehmen bewerben, im August könnte schon die Entscheidung fallen.<br />
Noch in diesem Jahr soll mit dem Abriss des früheren Fahrradladens begonnen werden, in dem die Ausstellung zur Garnisonkirche bislang ihren Platz hatte. Der Plattenbau steht auf dem Grundriss der 1732 eingeweihten, einst stadtbildprägenden Barockkirche, die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1968 auf Anordnung der SED-Machthaber gesprengt wurde.<br />
Für die Ausstellung soll in unmittelbarer Nähe ein Ersatzbau errichtet werden. Das Besucherzentrum und die Kapelle sollen etwa 400 000 Euro kosten, so Leinemann. Standort der Gebäude könnte hinter dem benachbarten Portal des Langen Stalls sein. Im Frühjahr 2011 könnte Einweihung sein.<br />
Auch für die Verwendung der restlichen rund 200 000 Euro aus dem zur Verfügung gestellten DDR-Vermögen gibt es konkrete Pläne. Wie Leinemann erklärte, sollen mit diesem Geld erste Originalbauteile für den Kirchturm gestaltet werden. Die Bauteile könnten in der Ausstellung oder auch im Außenbereich Platz finden. So werde der Bereich zur „Schaustelle“. Die Präsentation bereits fertiger Teile solle auch „ein Motivationsschub für mehr Spenden sein“, sagte Leinemann.<br />
Die Stiftung Garnisonkirche Potsdam verfolgt das Ziel, die Garnisonkirche am historischen Ort wieder aufzubauen und sie als Stadtkirche sowie als Symbolkirche und Ort der Versöhnung zu nutzen. Zunächst soll der Garnisonkirchen-Turm wiederaufgebaut werden. Dieser soll mindestens 25 Millionen Euro kosten. (PNN vom 25.06.2010, ERB)</p>
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		<title>BAUEN: Breite Straße soll zur Allee werden &#8211; Sanierungsträger plant Entfernung des Mittelstreifens und Bepflanzung der Ränder</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Potsdamer Neueste Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[POTSDAM / INNENSTADT - Perspektivisch soll die Breite Straße zu einer Aformidablen llee werden. In einem ersten Schritt werden die Seitenränder der verkehrsreichen Straße zwischen Schlossstraße und Dortustraße ab 2011 mit Bäumen bepflanzt. Um den nötigen Platz zu gewinnen, fällt dafür der wenig ansehnliche Mittelstreifen weg. Davon berichtete die Stadtverwaltung im am Dienstagabend im Bauausschuss.<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=2449"><br />weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>POTSDAM / INNENSTADT -</em> Perspektivisch soll die Breite Straße zu einer Aformidablen llee werden. In einem ersten Schritt werden die Seitenränder der verkehrsreichen Straße zwischen Schlossstraße und Dortustraße ab 2011 mit Bäumen bepflanzt. Um den nötigen Platz zu gewinnen, fällt dafür der wenig ansehnliche Mittelstreifen weg. Davon berichtete die Stadtverwaltung im am Dienstagabend im Bauausschuss. Für die Planung und Umsetzung des Vorhabens, das noch zum Verkehrsumbau fürs Schloss und die Garnisonkirche gehört, ist der Sanierungsträger Potsdam zuständig, der die Planung sogar schon abgeschlossen hat.</p>
<p>Den Anstoß zur Debatte hatte Ralf Jäkel (Linke) gegeben, der forderte, der hässliche Mittelstreifen auf der Breiten Straße solle doch begrünt werden. Eine „Guerrilla“-Aktion zum Tag der Erde hatte Ende April für Schlagzeilen gesorgt, als Aktivisten Bodenplatten heraushoben und statt dessen Blumen pflanzten. Polizei und Stadt hatten die „Bienentankstelle“ und „Augenweide“ genannte „Lebensinsel“ jedoch schnell wieder entfernt.</p>
<p>Jäkel nahm diesen Anstoß auf und forderte, die Stadt möge den Mittelstreifen entsiegeln, mit Muttererde auffüllen und begrünen – mit Rasen oder Sträuchern. Wenn sich Bürger dazu bereit fänden, könnten sie dort auch Blumen pflanzen, schlug er vor.</p>
<p>Baudezernent Matthias Klipp (Grüne) war dagegen. Er sah weder „ökologische Wirksamkeit“ noch eine „Aufenthaltsqualität“ auf dem Mittelstreifen und verwies auf knappe Kassen. Kosten und Nutzen stünden in keinem Verhältnis. Frank Steffens, im Rathaus für Straßen zuständig, ergänzte, langfristig solle der Alleecharakter der Breiten Straße bis zur Einmündung auf die Zeppelinstraße weitergeführt werden. Er räumte aber ein, dass das noch „in einiger Ferne“ läge.</p>
<p>Weil sich auch die anderen Bauausschussmitglieder Jäkels Vorstoß nicht völlig verschlossen, wurde der Antrag als Prüfauftrag einstimmig beschlossen. Die Verwaltung soll nun bis November Vorschläge vorlegen. (PNN vom 24.06. 2010, Jan Bosschaart)</p>
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		<title>PROJEKT: Wege aus der Konfrontation &#8211; Schau zeigt Beispiele für Konfliktlösung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 14:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkische Allgemeine]]></category>

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		<description><![CDATA[POTSDAM / INNENSTADT &#8211; Nicht immer muss es eine gewaltvolle, ja kriegerische Auseinandersetzung sein, die professionelle Friedensmacher braucht. Ein Beispiel nannte Angela Mickley, Professorin für Friedenserziehung, Konfliktbearbeitung und Ökologie an der Fachhochschule Potsdam: Sie vermittelt zurzeit in einer Gemeindevertretung in Brandenburg zwischen „völlig verzankten“ Gruppierungen. Der Konflikt sei „extrem heftig und hoch eskaliert“, berichtete die<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=2442"><br />weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>POTSDAM / INNENSTADT &#8211; Nicht immer muss es eine gewaltvolle, ja kriegerische Auseinandersetzung sein, die professionelle Friedensmacher braucht. Ein Beispiel nannte Angela Mickley, Professorin für Friedenserziehung, Konfliktbearbeitung und Ökologie an der Fachhochschule Potsdam: Sie vermittelt zurzeit in einer Gemeindevertretung in Brandenburg zwischen „völlig verzankten“ Gruppierungen. Der Konflikt sei „extrem heftig und hoch eskaliert“, berichtete die Professorin vor Michendorfer Wolkenberg-Gymnasiasten, die am Standort der Garnisonkirche in der Breiten Straße in die Ausstellung „Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher“ gekommen waren. Die Schüler wollten sehen, wie Konflikte erfolgreich geschlichtet werden können. Studierende der Fachhochschule unterstützten die Neuntklässler dabei, die Ausstellung zu erkunden und brachten ihnen die Motive der Friedensmacher näher.</p>
<p>„Viele Konflikte kannte man bisher ja gar nicht“, sagte Christine Schmeding (15) nach dem Ausstellungsbesuch. Ihr gleichaltriger Mitschüler Chris Neuer zeigte sich beeindruckt, auf wie viele verschiedene Weisen Auseinandersetzungen entschärft werden können.</p>
<p>Da ist zum Beispiel das brasilianische Sportprogramm „Viva Rio“, das Jugendliche von der Straße holt, bevor sie sich der Drogenmafia anschließen können. In Mali verhindern gemeinsame Projekte durch „Kooperationszwang“ neuerliche Gewaltausbrüche. Zwei ehemalige Terroristen aus Nordirland machen heute Jugendarbeit.</p>
<p>Fotografen und Reporter der Initiative „Peace Counts“ haben weltweit mehr als 30 Konfliktregionen bereist und die Friedenshelden porträtiert (MAZ berichtete).</p>
<p>Obwohl alle Potsdamer Schulen mit Sekundarbereich zu Projektstunden in die Ausstellung eingeladen worden seien, haben sich bislang nur zwölf Klassen angemeldet, sagte Michael Kreutzer vom Stadtkirchenpfarramt, das die aktuelle Ausstellung unterstützt. „Wir hoffen auf mehr Resonanz.“</p>
<p>„Peace Counts“, Breite Straße 7, bis 2. Juli, Mo. – So. 9 bis 18 Uhr; Anmeldung für Schulklassen unter 0331/2807316 oder per E-Mail an s.lautsch@dwpotsdam.de (MAZ vom 17.06.2010, Von Ricarda Nowak)</p>
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		<title>BAUEN: Abriss von Teil des Rechenzentrums &#8211; Garnisonkirchen-Ausstellung bezieht Übergangsquartier hinterm Langen Stall</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkische Allgemeine]]></category>

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		<description><![CDATA[POTSDAM / INNENSTADT &#8211; Mit dem Abriss des früheren Fahrradladens am Rechenzentrum an der Breiten Straße soll im Herbst 2010 der Wiederaufbau der Garnisonkirche vorangetrieben werden. Momentan steht in dem flachen Anbau die Ausstellung zur Garnisonkirche. „Durch den Abriss werden immerhin 70 Prozent des früheren Grundrisses der Garnisonkirche frei“, sagte der theologische Vorstand der Stiftung<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=2440"><br />weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>POTSDAM / INNENSTADT &#8211; Mit dem Abriss des früheren Fahrradladens am Rechenzentrum an der Breiten Straße soll im Herbst 2010 der Wiederaufbau der Garnisonkirche vorangetrieben werden. Momentan steht in dem flachen Anbau die Ausstellung zur Garnisonkirche. „Durch den Abriss werden immerhin 70 Prozent des früheren Grundrisses der Garnisonkirche frei“, sagte der theologische Vorstand der Stiftung Garnisonkirche, Martin Vogel, gestern auf Nachfrage. In den nächsten Tagen wolle die Stiftung bei der Stadt den Abrissantrag stellen.</p>
<p>Für die Exponate der Garnisonkirchenausstellung hat man einen Ausweichstandort im Auge. Hinter der Front des „Langen Stalls“ in der Werner-Seelenbinder-Straße soll ab 2011 ein temporärer Bau zur Unterbringung der Schaustücke entstehen. Das Projekt wird begleitet durch ein neu gegründetes „Kompetenzteam Bau“, dem unter anderem die Kunsthistorikerin Saskia Hüneke, die Architekten Hubertus Nienhoff und Francois von Chappuis sowie Siemens-Aufsichtsrat Gerd von Brandenstein angehören.</p>
<p>Insgesamt haben sich sechs Kompetenzteams unter dem Dach der Stiftung gegründet: Bau, Recht, Finanzen, Programm/Veranstaltung, Wissenschaft/Forschung/Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit.</p>
<p>Dem Team „Öffentlichkeitsarbeit“ gehört unter anderem der frühere Regierungssprecher Gerhard Schröders, Bela Anda, an, sowie ein Mitarbeiter der PR-Agentur „Scholz &amp; Friends“. Auch das Team „Wissenschaft und Forschung“ kann klingende Namen aufweisen: Zu den Engagierten zählen unter anderem die Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, Barbara Schneider-Kempf, und Christoph Markschies, Präsident der Berliner Humboldt-Universität. Die Teams werden sich künftig zu regelmäßigen Sitzungen treffen. (Von Ildiko Röd, MAZ vom 17.06.2010)</p>
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		<title>Das erste Tor schießt immer eine Frau &#8211; Ausstellung „Peace Counts – Die Erfolge der Friedensmacher“ in der Breiten Straße eröffnet</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 07:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Potsdamer Neueste Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Innenstadt &#8211; „Only bad news are good news“ heißt es bei der angelsächsischen Yellopress – nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Immer nur Krieg, Tod und Gewalt, beklagt TV-Journalistin Petra Gerster im Begleitbuch der Ausstellung „Peace Counts – Die Erfolge der Friedensmacher“, die gestern in den Räumen des Garnisonkirchen-Vereins in der Breiten Straße eröffnet wurde.<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=2437"><br />weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innenstadt &#8211; „Only bad news are good news“ heißt es bei der angelsächsischen Yellopress – nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Immer nur Krieg, Tod und Gewalt, beklagt TV-Journalistin Petra Gerster im Begleitbuch der Ausstellung „Peace Counts – Die Erfolge der Friedensmacher“, die gestern in den Räumen des Garnisonkirchen-Vereins in der Breiten Straße eröffnet wurde. Und nach den Nachrichten geht es weiter: 25 000 Menschen sterben jährlich in den TV-Krimis des deutschen Fernsehens. Wo bleibt da eigentlich das Positive? „Ja weiß der Teufel wo das bleibt!“, resignierte schon der Schriftsteller Erich Kästner.</p>
<p>Woher auch immer die Faszination für das Fatale kommt – Petra Gerster und Kollegen haben in einem mehrjährigen großangelegten Projekt die Guten auf dieser Welt gesucht, gesprochen und fotografiert – die Friedensmacher. Einmal wenigstens sollten die Hoffnungsträger die „Troubleshooter“ ausstechen. Es sind Ärzte, Priester, Künstler, Geschäftsleute, Sportler und Entwicklungshelfer, die anders als Staatsmänner oder Generäle dafür sorgen, dass Frieden mehr ist als die berühmte Kantsche Friedhofsruhe, die Zeit zwischen zwei Kriegen.</p>
<p>Die Ausstellung „Peace Counts“ war bereits einmal für vier Tage in der Potsdamer Staatskanzlei zu sehen, als Begleitausstellung einer Veranstaltung des Diakonischen Werkes zum Täter-Opfer-Ausgleich. Zu kurz, befand Matthias Beutke, Mediator des Diakonischen Täter-Opfer-Ausgleichs, und organisierte die Ausstellung in der Breiten Straße, die noch bis zum 2. Juli in Potsdam bleibt. Die Befürworter des Wiederaufbaus der Garnisonkirche ergriffen die Gelegenheit beim Schopfe – schließlich sehen sie die wiedererrichtete Kirche als Ort der Friedensarbeit. „Wir haben uns das auf die Fahnen geschrieben“, so Johann-Peter Bauer, Vorsitzender der Fördergesellschaft.</p>
<p>Zur Ausstellung gehört ein umfangreiches Begleitprogramm für Schulen. Studenten der Sozialpädagogik der Potsdamer Fachhochschule führen Klassen durch die Ausstellung. Gestern war die 9c des Wolkenberg-Gymnasiums in Michendorf in der Breiten Straße. Schülerin Luana erklärte John Jairo aus Kolumbien zu dem für sie interessantesten Friedensmacher. John Jairo war in Medellin selbst Mitglied einer kriminellen Gang. Den Ausweg aus der Gewalt fand er im Fußballspiel. Unter dem Motto „Ball statt Revolver“ organisierte er Fußballturniere. Fußball ist die einzige Möglichkeit, an die Jugend heranzukommen. Fußball interessiert die Jungs. Internationale Bekanntheit erreichte Jairo, in dem er neue Fußballregeln einführte, die ein Deutscher erfand, Jürgen Griesbeck. Demnach müssen in jeder Mannschaft mindestens zwei Mädchen oder Frauen mitspielen – und eine von ihnen muss das erste Tor schießen. Zwar stieß das Vorhaben bei den Jungs und Männern nicht gleich auf Gegenliebe – doch Hartnäckigkeit führt zum Erfolg: Heute spielen 17 000 Jugendliche in 1600 Mannschaften nach den neuen Fußballregeln.</p>
<p>Zu den Studenten, die durch die Ausstellung führen, gehört der in Israel geborene Arie Shulov, der die in seinem Heimatland übliche dreijährige Armeezeit absolviert hat. Bei der Marine, wie er berichtet. Aber Schießen habe er nicht müssen, außer bei Übungen. Gewaltfreiheit, sagt Arie Shulov, ist die Basis jeder Konfliktlösung. Allerdings müsse das Konsens sein auf beiden Seiten (Guido Berg, PNN vom 17.06.2010)</p>
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		<title>Friedensstifter in Krisenregionen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 07:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkische Allgemeine]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausstellung Fotoschau bietet auch pädagogisches Begleitprogramm für Schulen und Jugendgruppen INNENSTADT Um &#8220;Friedenmacher&#8221; geht es in einer Ausstellung, die morgen am Standort der Garnisonkirche in der Breiten Straße 7 öffnet. In &#8220;Peace Counts &#8211; Der Friede zählt&#8221; sind beeindruckende Fotos von Menschen zu sehen, die über ethnische, religiöse und politische Barrieren hinweg verfeindete Lager zusammen<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=2434"><br />weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ausstellung Fotoschau bietet auch pädagogisches Begleitprogramm für Schulen und Jugendgruppen</h3>
<p>INNENSTADT Um &#8220;Friedenmacher&#8221; geht es in einer Ausstellung, die morgen am Standort der Garnisonkirche in der Breiten Straße 7 öffnet. In &#8220;Peace Counts &#8211; Der Friede zählt&#8221; sind beeindruckende Fotos von Menschen zu sehen, die über ethnische, religiöse und politische Barrieren hinweg verfeindete Lager zusammen bringen &#8211; eine oft sehr gefährliche Aufgabe. Fotografen und Reporter der Initiative &#8220;Peace Counts&#8221; haben in den letzten Jahren über 30 Konfliktregionen weltweit bereist und solche uneigennützigen Menschen im Bild festgehalten. Die Ausstellung versammelt eine Auswahl der erfolgreichsten Praxisbeispiele.</p>
<p>Zuvor war die Ausstellung bereits in Colombo, Porto Alegre und Shanghai zu sehen, aber auch in Heidelberg, Freiburg und München. Begleitend zur Ausstellung wird ein pädagogisches Begleitprogramm für Schulklassen und Jugendgruppen angeboten, das sich mit Konflikteskalation und Konfliktbearbeitung beschäftigt. Wie die Ausstellungsmacher berichten, eignen sich die Lernzirkel und Arbeitsmaterialien mit unterschiedlichen Schwerpunkten für die Verwendung im Rahmen des Gemeinschaftskunde-, Sprach- und Religionsunterrichts ebenso wie für die Gestaltung von Projekttagen. Die Potsdamer Ausstellung ist eine Kooperationsveranstaltung des Diakonisches Werk Potsdam e.V., der Fachhochschule Potsdam (FHP) und der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V.. Sie wird morgen um 11 Uhr eröffnet und ist zu sehen bis zum 2. Juli. Kontakt und Anmeldung für Schulklassen und Gruppen sind möglich beim Diakonische Werk Potsdam, Susan Lautsch, unter Tel. 03 31/2 80 73 16 oder s.lautsch@dwpotsdam.de (MAZ vom 15.06.2020, rai)</p>
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		<title>Die den Frieden befördern &#8211; Neue Ausstellung des Garnisonkirchen-Vereins</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Potsdamer Neueste Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Innenstadt &#8211; Die Erfolge von „Friedensmachern“ in Krisenregionen werden ab heute in einer Ausstellung am Standort der ehemaligen Garnisonkirche dokumentiert. Hierfür haben Reporter und Fotografen der Initiative „Peace Counts“ in den vergangenen Jahren rund 30 Konfliktregionen bereist und Menschen porträtiert, die über ethnische, religiöse und politische Barrieren hinweg verfeindete Lager zusammenbringen, teilte die Fördergesellschaft für<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=2431"><br />weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innenstadt &#8211; Die Erfolge von „Friedensmachern“ in Krisenregionen werden ab heute in einer Ausstellung am Standort der ehemaligen Garnisonkirche dokumentiert. Hierfür haben Reporter und Fotografen der Initiative „Peace Counts“ in den vergangenen Jahren rund 30 Konfliktregionen bereist und Menschen porträtiert, die über ethnische, religiöse und politische Barrieren hinweg verfeindete Lager zusammenbringen, teilte die Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche mit. Unabhängig vom heute beginnenden Ausstellungsbetrieb muss die offizielle Ausstellungseröffnung um einige Tage verschoben werden, so die Fördergesellschaft weiter.</p>
<p>Porträtiert werden in der Ausstellung unter anderem zwei ehemalige Terroristen aus Nordirland, die heute Jugendarbeit machen, ein Sportpromoter aus Kolumbien, der mit Straßenfußball Bandenkriege stoppt, sowie ein Tamile, der ganze Dörfer in Sri Lanka wieder aufbaut. Anliegen der Ausstellung ist es, junge Menschen zu ermutigen, sich trotz der immer gleichen Schreckensgeschichten in den Medien zu engagieren, so die Fördergesellschaft. Angeboten wird zudem ein pädagogisches Begleitprogramm über Konfliktbearbeitung.</p>
<p>„Peace Counts“ ist ein Netzwerk von Fotografen und Reportern, die mit der Agentur Zeitenspiegel verbunden sind. Unter anderem werden den Angaben zufolge Fotografien von Uli Reinhardt, Frieder Blickle und Paul Hahn gezeigt. Die Ausstellung „Die Erfolge der Friedensmacher“ ist vom 14. Juni bis 2. Juli täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. epd</p>
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		<title>JAHRESTAG: 1500 Lichter für die Toten &#8211; Mit einer Andacht wurde in St. Nikolai an die „Nacht von Potsdam“ erinnert</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 15:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märkische Allgemeine]]></category>

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		<description><![CDATA[POTSDAM / INNENSTADT &#8211; Um 19.30 Uhr begannen gestern die Glocken von St. Nikolai zu läuten: ein mächtiger, ernsthafter Klang, der den voll besetzten Kirchenraum erfüllte und mehrere Minuten lang andauerte. Kirchenglocken hatte Johanna-Elisabeth Badrow damals auch gehört, in jener schrecklichen „Nacht von Potsdam“ vor 65 Jahren: „Das Glockenspiel der Garnisonkirche bimmelte fürchterlich.“ Im April<a href="http://garnisonkirche-potsdam.org/?p=2255"><br />weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>POTSDAM / INNENSTADT &#8211; Um 19.30 Uhr begannen gestern die Glocken von St. Nikolai zu läuten: ein mächtiger, ernsthafter Klang, der den voll besetzten Kirchenraum erfüllte und mehrere Minuten lang andauerte.</p>
<p>Kirchenglocken hatte Johanna-Elisabeth Badrow damals auch gehört, in jener schrecklichen „Nacht von Potsdam“ vor 65 Jahren: „Das Glockenspiel der Garnisonkirche bimmelte fürchterlich.“</p>
<p>Im April 1945 war Johanna-Elisabeth Badrow 18 Jahre alt. Mit ihrer Familie lebte sie in der damaligen Auguste-Viktoria-Straße, der heutigen Nansenstraße. Die junge Frau war nie ein ängstlicher Typ: „Wenn es nachts Fliegeralarm gab, bin ich meistens gar nicht aufgestanden – ich habe das nie so tragisch gesehen.“ Auch diesmal blieb sie in der Wohnung. Plötzlich, so erinnert sie sich, hätten die Türen wie wild zu schaukeln begonnen. Zwei Bomben waren ganz in der Nähe eingeschlagen. Und irgendwann kam die Schreckensnachricht: „Wir hörten, dass im Luftschutzkeller im Nebenhaus alle tot waren.“</p>
<p>Viele Jahrzehnte lang hat Johanna-Elisabeth Badrow die Erinnerungen an die Ereignisse jener Nacht weit von sich weg schieben wollen. Am besten nicht dran denken, nicht dran rühren. „Ach, lasst mich doch damit in Ruhe – das war immer meine Reaktion“, erzählte die vitale, weißhaarige Dame, die immer noch als Gästeführerin in Potsdam tätig ist. Auch zur gestrigen Gedenkandacht in der Nikolaikirche wollte sie ursprünglich nicht gehen. „Erst als meine Tochter sagte: ,Geh hin; mach endlich Schluss damit!’, habe ich es mir anders überlegt.“</p>
<p>Mit einer Schweigeminute wurde dann in St. Nikolai der Opfer gedacht; gleichzeitig auch um Vergebung für die deutsche Schuld gebeten. Reverend Robin Yonett von der Nagelkreuz-Gemeinschaft Coventry sprach das versöhnungsreiche Nagelkreuz-Gebet. Die englische Stadt Coventry war im Zweiten Weltkrieg von deutschen Bomben zerstört worden.</p>
<p>In seiner Ansprache verwies Oberbürgermeister Jann Jakobs auf die jüngsten Erfolge bei der Wiedergewinnung der historischen Mitte. Ausdrücklich begrüßte er die jüngste Unterstützung der Linken beim Wiederaufbauprojekt der Garnisonkirche, die durch das Bombardement 1945 in Flammen aufgegangen war. Jakobs kündigte zudem an, dass im kommenden Juni in Potsdam eine Konferenz der „Bürgermeister für den Frieden“ mit internationaler Beteiligung stattfinden wird.</p>
<p>Musikalisch wurde die Andacht von Mozarts Requiem gekrönt. Ein Werk, das man mit Bedacht ausgewählt hatte. Immerhin war es das erste Werk gewesen, das nach dem Krieg in Potsdam mit Erlaubnis der sowjetischen Militäradministration aufgeführt werden durfte.</p>
<p>Beim Verlassen der Kirche fanden die Besucher ein riesigen Kreuz aus Kerzen auf den Treppenstufen vor. Jugendliche der Friedensgemeinde hatten sie aufgestellt. Insgesamt zählte das Kreuz 1500 Lichter – mindestens 1500 Tote hatte es in der Nacht des 14. April in Potsdam gegeben. (Von Ildiko Röd, MAZ vom 15.04.2010)</p>
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		<title>Alexandra Blum</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 15:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admingk</dc:creator>
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