Meinungen
Ich bin für den Wiederaufbau...

“… weil sie zu Potsdam gehört.

Ingrid Urbanski, 1. Oktober 2012

“…weil die Spender alte Potsdamer sind.”

Matthias Fannrich, 19. Oktober 2008

“… weil ich Geschichte lebendig erhalten möchte.”

, 03.04.10

Alexandra Blum, 3. April 2010

“… weil das Verstehen und Begreifen Damals das Handeln und Denken von Heute beeinflußt.”

, 06.05.10

A. Friedrich, 6. Mai 2010

“…weil es mich an meine (Hort-) Tante Elisabeth und ihren Ehemann Prof. Becker (Organist) erinnert.”

Hermann Marcinkowski, 30. Juli 2008

“… weil gerade diese Kirche nicht nur die Choralmelodien ihres berühmten Glockenspiels erklingen läßt, sondern den Dreiklang aus Gedenken, Hoffnung und Warnung über dem Grundton Versöhnung hörbar machen wird”

Peter C. Bloth, 14. März 2008

“…weil die Kirche zum historischen Stadtbild gehört.”

Werner Kebsch, USA, 2. Oktober 2008

“… weil Kultur und Geschichte wesentliche Quellen unseres Lebens sind.

Armin Puschmann, 22. August 2012

“… weil es darauf ankommt, sich den Problemen der Vergangenheit und den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Möge diese Kirche zu einem Zeichen der Versöhnung und des Friedens werden!”

Gabi und Konrad Geburek, 3. Juni 2008

“… weil Potsdam seit November 1989 meine zweite Heimat geworden ist.”

Peter Bernstiel, 26. Januar 2011

“…weil sie – wie einst auch das Stadtschloß und der Stadtkanal – zum Stadtbild Potsdams gehörte.”

Ulfa Prinzessin Reuß, 5. Juni 2008

“…weil ich dann eine neue „Nachbarin” habe.”

Ingrid Klingenstein, 6. Dezember 2008

“… weil die Garnisonkirche zu Potsdam gehört und das häßliche Rechenzentrum weg muß.”

, 02.03.10

Michael Böttcher, 2. März 2010

“… weil ich sie nur aus der Literatur kenne. Ich möchte sie wieder real sehen.

Petra v. Hoerschelmann, 12. Juli 2012

“… damit Potsdam wieder schöner wird.”

Elisabeth Wolf, 27. Juni 2010

“… weil ich es für notwendig erachte, dass Geschichtsbewusstsein gefördert werden muss.”

Hildegard Gebhardt, 28. September 2010

“… als Zeichen des Friedens.”

Familie Brieger, 10. Oktober 2010

“…weil sie ein großartiges Zeugnis der preußisch-deutschen Geschichte war.”

Carl-Dieter Spranger, 30. Oktober 2008

“… weil ich die Garnisonkirche als ein Symbol für preußische Tugenden sehe.

Volkmar Gossow, 15. April 2012

“… weil ich es für sehr wichtig halte.”

Dr. Michael und Theodora Wessels, 16. Juli 2012
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Meinungen

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106 Einträge im “Gästebuch”

Seiten: « 11 10 9 8 7 6 5 4 [3] 2 1 » Alle anzeigen

  1. 26
    Max sagt:

    Guten Tag,
    mich würde mal interessieren:
    1. Was kostet der Wiederaufbau der Kirche und
    2. wieviele Spendengelder haben Sie schon eingenommen?
    Danke

    1.Stellungnahme FWG:
    Nach derzeitiger Planung kostet der Wiederaufbau des Turms und des Kirchenschiffs jeweils etwa 40 Mio Euro, zusammen also 80 Mio an reinen Baukosten. An Spendengeldern hat die FWG ca. 500.000 € eingenommen, von denen ein Teil bereits für Bauvorbereitungen und die Ausstellung zur Garnisonkirche eingesetzt wurde. Der Stiftung Garnisonkirche Potsdam wurden 2 Mio Euro aus dem ehem. SED-Vermögen in Aussicht gestellt. Außerdem erhielt sie das nicht für den Bau einzusetzende Stiftungskapital und wird in Kürze das Grundstück erhalten. Darüber hinaus gibt es eine Spendenzusage von ca. 1,5 Mio Euro für den Nachbau der Wagner-Orgel. Schließlich gehen wir davon aus, daß ca. 6 Mio Euro zur Verfügung gestellt werden, die für den Wiederaufbau der Garnisonkirche gespendet wurden und zurzeit bei der “Stiftung Preußishes Kulturerbe” geparkt werden.
    Ihr Burkhart Franck

    2. Stelllungnahme FWG (3.3.12)
    Nach neuesten Erkenntnissen aufgrund der mittlerweile erfolgten detaillierten Bauplanung durch ein Architektenbüro werden die Baukosten einschließlich der Nebenkosten 100 Mio. Euro betragen.
    Burkhart Franck

  2. 25
    Klaus sagt:

    Hallo,
    hoffentlich kommt das Geld zusammen, damit Potsdam wieder sein unverwechselbares Gesicht zurück erhält.
    Klaus

    Stellungnahme FWG:
    Diese Hoffnung teilen wir ausdrücklich. Unsere Seite “Shop & Spenden” enthält Möglichkeiten dafür, wie man die Hoffnung beflügeln und das Ergebnis beschleunigen kann.
    Ihr Burkhart Franck

  3. 24
    Christian R. sagt:

    Ich bin zwar Atheist halte die Idee des Wiederaufbaus der Garnisonskirche jedoch grundsätzlich für richtig und wichtig. Die historischen Kirchengebäude gehören zu unserem kulturellen Erbe das wir alle pflegen sollten. Um so trauriger ist die durch 2 Diktaturen hervorgerufene Zerstörung dieser Bauwerke im ganzen Lande. Was mich jedoch ein wenig verwundert ist das Nutzungskonzept. Man bekommt den Eindruck das es sich hier nicht um ein Projekt zur Versöhnung der Völker (wie in Dresden)handelt sondern eher um ein Gebäude der Anklage und zur Ermahnung des deutschen Volkes zur Demut und des Schuldbewusstseins. Benötigen wir in der heutigen Zeit ein solches Gebäude? Ich gehöre der 2ten Nachkriegsgeneration an und weder meine noch die Folgegenerationen haben etwas mit dem Schrecken des 20Jahrhunderts zu tun und ich glaube nicht das wir ein weiteres Millionen Projekt brauchen um uns noch schuldiger zufühlen! Wiederaufbau aus Gründen der Völkerverständigung/-versöhnung, aus kirchlichen und kulturellen Gründen-JA. Aus Gründen der Anklage und Vergrößerung des Schuldbewusstseins dieser und der nächsten Generationen-NEIN!

    Stellungnahme FWG:
    Das Nutzungskonzept einer kirchlichen Arbeitsgruppe aus dem Jahre 2005, auf das Sie sich vermutlich beziehen, enthält Vorstellungen, die zwar noch in ihren Grundzügen, nicht aber mehr in den Details aktuell sind. Die gültigen Grundzüge bestehen darin, daß die Garnisonkirche als Stadtkirche, Symbolkirche und als Ort der Friedens- und Versöhnungsarbeit genutzt werden soll. Die Ausformung dieser Nutzungsarten bleibt aber der 2009 gegründeten “Stiftung Garnisonkirche Potsdam” vorbehalten, mit der unsere Fördergesellschaft sehr eng zusammenarbeitet. Unsere Geschichte und damit auch der Nationalsozialismus werden Themen an der Garnisonkirche sein, aber ebenso Preußen mit seinen positiven Seiten, die Ökumene zwischen Reformierten und Lutheranern und überhaupt die Frage, wie öffentliches Handeln und christlicher Glaube zusammengehören können. Also: Auch wir, lieber Christian R., wollen nicht, daß an der Garnisonkirche ein Schuldkult betrieben wird!
    Ihr Burkhart Franck

  4. 23
    M. März sagt:

    Als nach Potsdam hinzugezogener Leipziger finde ich den Wiederaufbau der Garnisionkirche gut. Auch in Leipzig wurde eine Kirche, die Universitätskirche, aus ideologischen Gründen durch die SED gesprengt. Warum sollen die Potsdamer und Leipziger nicht das schaffen, was die Dresdner mit ihrer Frauenkirche geschafft haben …. ich finde es gut, wenn sie möglichst detailgetreu wieder entstehen.

    Stellungnahme FWG:
    Der möglichst detailgetreue und vollständige Wiederaufbau ist auch unser Ziel. Vieles, fast alles läuft bei uns ganz ähnlich wie in Dresden: die anfänglichen Widerstände, die Phase der Sammlung einer Bürgerbewegung, dann der Durchbruch, der sich bei uns nun durch die Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und die aktuelle Millionenzusage abzeichnet. Allerdings ist unser Projekt aufgrund seiner zusätzlichen geschichtlichen Dimension inhaltlich anspruchsvoller als das Dresdner.
    Ihr Burkhart Franck

  5. 22
    H. Friedrich sagt:

    Der Wiederaufbau der Garnisonkirche sollte so schnell und so detailgetreu wie nur möglich durchgeführt werde! Potsdam verdient es, dass dieser prachtvolle Bau nicht in Vergessenheit gerät und letztlich nicht der barbarische und kriminelle Versuch der DDR-Führung, alles preußische aus der Geschichte zu tilgen, gelingt. Die vorsätzliche Zerstörung des Kulturerbes war eine Schande. Jeder Wiederstand gegen den Wiederaufbau ist für mich unverständlich und nicht nachvollziehbar, besonders da es kaum Gründe hierfür gibt. Sich gegen das Projekt zu sperren und dies mit dem militärischen Charakter der Kirche zu rechtfertigen ist wohl die wahre Rückwendung an vergangene Zeiten, mit denen oft die Sehnsucht der Bürger nach ihrer verlorengegangenen Heimat verspottet wird. Potsdam wird von dem Wiederaufbau profitieren, ebenso wie von dem Stadtschloss und dem Stadtkanal und ich hoffe,dass es als Initialzündung für das Umfeld dieser einzigartigen Architektur dient.

    Stellungnahme FWG:
    Das sehen wir alles grundsätzlich auch so. Allerdings muß man verstehen, daß die jahrzehntelange Propaganda gegen Preußen, das alte Potsdam und die Garnisonkirche nicht spurlos an allen Menschen vorübergegangen ist und daß mancher ein grundsätzlich anderes Geschichtsverständnis hat. Wir hoffen, daß solche Meinungsverschiedenheiten an der Garnisonkirche fair und für beide Seiten nutzbringend diskutiert werden können.
    Ihr Burkhart Franck

  6. 21
    Dr. Ralf Beines sagt:

    Den Wiederaufbau der Garnisonskirche gerade mit der Integration einer Gedenkstätte über den Widerstand geegn den Nationalsozialismus, also im besten Sinne als Friedenskirche hat jede Unterstützung verdient.
    Ihr lieben Potsdamer- gebt nicht auf!
    Viele liebe Grüße aus Köln

    Stellungnahme FWG:
    Besten Dank nach Köln! Aufgeben werden wir auf keinen Fall, der “point of no return” ist längst überschritten.
    Ihr Burkhart Franck

  7. 20
    Arno Nyme sagt:

    @ Initiative “Bildung sta(d)t Schloss”
    Ja da haben Sie recht. Man kann dies hier wohl als Opportunitätskosten ansehen.
    Der Bau und der damit verbundene Anstieg der Touristenzahlen sollte auch zu Mehreinnahmen bei der Stadt führen. Diese sollten für gemeinnützige Zwecke (damit meine ich keine Parkplätze) verwendet werden. Das wäre ein nachhaltigeres Konzept aus der einmalige Erlös durch den Verkauf des Grundstücks. Nur bedarf das eine detaillierte Planung und Kontrolle damit die Mehreinnahmen nich im Haushalt versickern.

    Stellungnahme FWG:
    Die Mehreinnahmen der Stadt werden vermutlich auf indirektem Wege hereinkommen: über die Steuereinnahmen aus Tourismus und Gewerbe, ähnlich wie in Dresden. Die unmittelbaren Einnahmen durch Spenden und ggf. Eintrittsgelder werden vermutlich für den Betrieb und die Erhaltung des Gebäudes eingesetzt werden.
    Ihr Burkhart Franck

  8. 19
    Initiative "Bildung sta(d)t Schloss" sagt:

    @Arno Nyme

    sehr einverstanden, aber: die Stadt hat das Grundstück “gespendet” insofern ist dort ein beträchtlicher Wert engesetzt worden…

    Stellungnahme FWG:
    Hierbei ist zu berücksichtigen, daß die Stadt Potsdam im Jahre 1968 den Eigentümer “Heilig-Kreuz-Gemeinde” zur Abgabe des Grundstücks gezwungen und sie damit faktisch enteignet hat. Nach der Wende mußte der neue, bisherige Eigentümer gegenüber der Treuhandgesellschaft vertraglich zusichern, daß er für einen Wiederaufbau der Garnisonkirche das Grundstück kostenfrei zur Verfügung stellen werde. Es handelt sich hier also um eine Art Wiedergutmachung.
    Ihr Burkhart Franck

  9. 18
    Arno Nyme sagt:

    @ Initiative “Bildung sta(d)t Schloss”
    es ist Ihr gutes Recht gegen den Wiederaufbau der Kirche zu sein und dies auch öffentlich kund zu tun! Alles andere wäre ja ein Rückfall in die dunkle Vergangenheit die wir alle; zum Glück, nun fast 20 Jahre hinter uns gelassen haben.
    Ich meine die Rekonstruktion dieses Bauwerks ist aus geschichtlichen und kulturellen Gründen richtig und wichtig. Es ist sicher korrekt das mit den Gelder die dafür aufgewendet werden viele alternative Projekte durchgeführt werden könnten. Nun ist es aber so, dass diese Gelder größtenteils durch Spenden aufgebracht werden. Man kann diesen engagierten Bürgern ebenso wenig vorschreiben für welches Projekt sie ihre Spende vergeben wie man Ihnen nicht verbieten darf sich gegen diesen Wiederaufbau auszusprechen.
    Ob es letztlich zu einem Wiederaufbau kommt hängt von den Bürgern und ihrer Bereitschaft sich an diesem Projekt zu beteiligen ab. Ist diese Bereitschaft nicht vorhanden kann das Projekt nicht durchgeführt werden(was ich persönlich nicht hoffen möchte). Volkes Wille wird es also letzten Endes entscheiden. Ich meine eine bessere Entscheidungsgrundlage kann es doch gar nicht geben. Mit besten Grüßen aus dem hohen Norden

  10. 17
    Initiative "Bildung sta(d)t Schloss" sagt:

    Aha, verschmutzen… welche Vokabeln kommen als nächstes?

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