Wolfgang Hellwig, 5. Juni 2008“…weil sie ein bedeutendes Denkmal der brandenburgisch-preußischen Geschichte ist.”
Michael Vent, 27. September 2008“…weil es gleichzeitig eine Erinnerung an meine Mutter ist, die als Berufsschülerin oft an den Trümmern vorbeiging. Später als wir Kinder dann größer waren, gab sie uns mit auf den Weg, nie zu zweifeln am Wiederaufbau …”
Hans-Jürgen Heinze, 29. März 2010“… weil ich evangelischer Christ und deutscher Patriot bin.”
Ulrich Becker, 7. Dezember 2008“…weil sie zum Stadtbild Potsdams unbedingt dazugehört.”
Edith Kohlrausch, 16. Juni 2008“… weil ich Potsdam liebe!”
Wiga Dähne, 13. Juni 2008“… weil sie zum Stadtbild gehört und weil sie mit ihrem Glockenspiel („Üb immer Treu und Redlichkeit” + „Lobe den Herren”) über die Zeitläufte hinweg das mahnende Gewissen der Stadt bleibt.”
Reeschke, 4. Juli 2008“…weil sie nach Potsdam gehört.”
Graf-Brandenburg, 16. Dezember 2009“… weil es Potsdam wieder sein Gesicht gibt.”
Ronald Eberhardt, 18. Dezember 2009“… weil diese zum historischen Stadtbild von Potsdam gehört.”
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, 18. Januar 2010“Ich bin für den Wiederaufbau der Garnisonskirche, weil ich möchte, dass sie mit ihrer wechselvollen Geschichte zu einem Gedenk- und Denkort, zu einem Ort des Dialogs und der Besinnung wird.”
Am 20. August 2010 um 21:33 Uhr
Und es gibt keinem zu denken, wie diese Fördergesellschaft mit einem Projekt reaktionären, rechten Militarismuses verquickt ist ?
Dass mindestens ihr Schriftführer indizierte Literatur sammeln lässt und die Ausstellung des Militärmuseums Brandenburg lieber nicht vom Staat mitfinanzieren lässt, weil dieser dann Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung hätte ?
Am 20. Juli 2010 um 09:02 Uhr
Guten Tag, mich würde mal interessieren, wie viele Spendengelder für den Wiederaufbau schon zusammen gekommen sind.
Viel Erfolg wünscht Peter
Am 8. Januar 2010 um 09:11 Uhr
So erfreulich die ersten 2 Millionen für den Wiederaufbau der Garnisonkirche sind, das Projekt ist dennoch weit von einer Realisierung entfernt. Heute las ich, dass die Kosten von der Stiftung auf 39 Millionen Euro beziffert worden sind. Bisher hatte ich immer von 25 Mio gelesen. Bei einem kürzlichen Besuch in der Aussellung hörte ich, dass bisher neben den 2 Mio erst 500.000,- gesammelt worden sind. Im Oktober 2017 will man den Turm aufgebaut haben. Das bedeutet, dass ab heute jedes Jahr mindestens 5 Mio zusammenkommen müßten, um das Vorhaben zu realisieren. Davon ist man im Augenblick weit entfernt.
Hier ist wieder nach dem Konzept zu fragen. Man sollte schauen, wie man breitere Kreise für dieses Projekt gewinnen kann und nicht allein rückwärtsgewand die Zeit von 33 -45 in den Mittelpunkt stellen.
Die Linke hat übrigens die Zuteilung von 2 Mio durch das Land scharf kritisiert. Man sieht von daher, wo die Freunde und die Gegner des Projektes zu finden sind.
Wenn diese Initiative zum Wiederaufbau scheitert, ist das eine Blamage für die Ev. Landeskirche und eine Katastrophe für Potsdam.
Kommentar der FWG:
Sehr geehrter Herr Uhlenbrock,
die Kosten für Turm und Kirchenschiff werden auf jeweils 40 Mio Euro veranschlagt, zusammen also auf 80 Mio Euro. Zusätzlich zum Stiftungsvermögen (einschließlich Grundstück) und den bisher von der FWG gesammelten Spenden ist eine Zusage von Prof. Werner Otto von 1,5 Mio Eurofür die Orgel zu berücksichtigen. Außerdem sind wir der Ansicht, daß irgend wann die bei der “Stiftung Preußisches Kulturerbe” geparkten 6 Mio Euro zur Verfügung gestellt werden müssen, da sie ja für den Wiederaufbau der Garnisonkirche gespendet wurden. Sie haben recht, daß für die weitere Sammlung große Anstrengungen erforderlich sind. Dabei hoffen wir auf die tatkräftige Mithilfe aller Freunde Potsdams und der Garnisonkirche (auf Ihre, lieber Leser!). Auch Ihren weiteren Bemerkungen können wir nur zustimmen: Das Nutzungskonzept darf nicht rückwärtsgewandt sein sondern muß auf die Lebenden zugeschnitten sein.
Ihr Burkhart Franck
Am 23. Dezember 2009 um 17:17 Uhr
Gratuliere mit die erste 2 Milionen! Viel Erfolg!
Stellungnahme FWG:
Danke, und arbeiten Sie bitte mit an den nächsten – zum Beispiel mit einem Ziegelstein!
Ihr Burkhart Franck
Am 19. Dezember 2009 um 01:33 Uhr
Die Garnisonkirche wieder aufzubauen ist ein positives Projekt. Die Minus-Seelen, die immer nur GEGEN irgendetwas argumentieren oder demonstrieren, sollten an ihrer eigenen Destruktivität erkennbar sein. Ich wünsche mir soviel Originaltreue wie möglich – sowohl im Hinblick auf die Architektur als auch die eigentliche Nutzung des Gotteshauses, wie sie seit Baubeginn erstrebt wurde von König Friedrich Wilhelm I., Friedrichs des Großen Vater. Ein Bauwerk zu Ehren Gottes. Ohne Politik (weder NS noch heute allseits üblich gewordenem Schuldkult)! Lobet den Herrn!
Stellungnahme FWG:
Lieber Herr Hild, danke für Ihre Unterstützung. Auch wir wollen die Garnisonkirche so originalgetreu wie möglich wiederaufbauen. Die Nutzung dagegen kann nicht originalgetreu erfolgen – dafür fehlen in Potsdam nicht nur Hof und Garnison (die Bundeswehr hat zwar einige hochqualifizierte Dienststellen in Potsdam, stellt aber nur wenige Kirchgänger), sondern auch die meisten anderen Voraussetzungen. In der Garnisonkirche soll es weder Schuldkult noch Parteipolitik geben. Unsere Kirche wird und kann es sich aber nicht nehmen lassen, Glaubensgrundsätze auf das heutige Leben und damit auch auf die Politik zu beziehen. Hätte sie dies in der Vergangenheit nicht getan, hätte es vermutlich keine Wende gegeben und damit auch keinen Wiederaufbau der Garnisonkirche.
Ihr Burkhart Franck
Am 16. Dezember 2009 um 23:20 Uhr
@ Uhlenbrock!
Respekt! Sie bringen es kurz und knapp sowie in aller nötigen Deutlichkeit auf den Punkt! Ich stimme Ihnen 100% zu! Leider setzen sich zu wenige Menschen mit der Geschichte auseinander bevor sie den Linken parolen folgen.
Am 11. Dezember 2009 um 00:29 Uhr
Anlässlich der Einführung des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche Potsdam hielt Dr. Wilhelm Hüffmeier in der Nikolaikirche eine Predigt, aus deren Text ich zitiere:” Die hochtürmige festliche Potsdamer Garnisonkirche …(sei) in Absolutismus und Militarismus, Borussismus und Wihelminismus (verstrickt gewesen)..”
Gemeint ist also das Preussentum in seiner Ausprägung und Bedeutung für Deutschland. Diese Begriffsprägungen sind mir in der Form neu. Ich kenne auch keine Historikerdarstellung, die sich dieser Begriffe, vor allem des “Borussismus” und “Wilhelminismus”, bedient bzw. auch nur versucht, sie zu definieren. Hier hat jemand das Negative im Preussentum noch einmal kräftig steigern wollen. Nur – historisch ist das nicht. Das Preussentum ist mitnichten im Nationalsozialismus vollendet worden, sondern das Preussentum mit seiner Einstellung zur Religionsfreiheit, zu Toleranz und allgemeiner Bildung, zu sozialer Wohlfahrt und der Verantwortung des Individuums für das gesellschaftliche Ganze in Form des Staates ist ganze Gegenteil zum Nationalsozialismus und kann für die heutige Zeit eine große Hilfe sein. Das Wesentliche vom Unwichtigen zu unterscheiden, gesellschaftliche Verantwortung zu entwickeln, ohne den Mißbrauch des Individuums durch den Staat zu fürchten, das unterscheidet Preussentum und totalitäre Ideologien völlig voneinander.
Absolutismus hat es überall gegeben, auch in den kleinen Fürstentümern in Deutschland.
Leider war in ganz Europa bis zum Ende des 2. Weltkriegs der Kreig ein probates Mittel zur Durchsetzung von Zielen und Interessesn.
wir werden deutsche geschichte nicht begreifen, wenn wir sie nich tim historischen Kotenxt sehen und schauen, was zur gleichen Zeit die anderen Völker Europas gemacht haben.
Das Preussentum wollte weder den 1. Weltkrieg noch überhaupt eine kriegerische Auseinandersetzung in Europa. Aber natürlich ist man diesem Krieg uch nicht konsequent genug ausgewichen. Mit dem 2. Weltkrieg hat Preussen schon nichts mehr zu tun gehabt. Es existierte praktisch nicht mehr.
Warum schreibe ich das alles? Weil ich glaube, dass der Wiederaufbau dieser Kirche, den ich unterstütze, nur mit einer fairen Darstellung der historischen Zusammenhänge gelingen kann. Eine Anbiederung an irgendwelche linken Geschichtsverdrehungen wird das Interesse an einer Spendenaktion dieses Ausmasses nicht beleben sondern lähmen.
Stellungnahme FWG:
Sehr geehrter Herr Uhlenbrock,
Ihre Ausführungen zu Preußen können wir unterschreiben. Vermutlich tun Sie aber Dr. Hüffmeier unrecht, denn er wandte sich gegen die Verzerrungen des wahren Preußentums, die es ja leider auch gegeben hat, und die mit den Begriffen “Militarismus, Borussismus und Wihelminismus” doch ganz gut gekennzeichnet werden. – Um die faire Darstellung unserer preußischen und deutschen Geschichte wollen wir uns an der Garnisonkirche bemühen, denn sie war Schauplatz bedeutender Etappen dieser Geschichte, und hierin liegt ihr “Alleinstellungsmerkmal”. Deshalb soll sie unter anderem als Symbolkirche der Auseinandersetzung um die Frage dienen, welche Aspekte unserer Geschichte vorbildlich sein können und welche nicht.
Wenn in dieser Auseinandersetzung unterschiedliche Ansichten geäußert werden, ist dies m.E. nicht nur unvermeidlich sondern zu begrüßen.
Ihr Burkhart Franck
Am 25. November 2009 um 15:54 Uhr
Dieses Vorhaben ist beachtlich! Ich komme nicht umhin zu fragen, ob Land, Stadt oder Gemeinde sich tatsächlich, wie auf den Seiten hier dargestellt, retrospektiv den Nationalsozialisten ausgeliefert sehen kann, welche die Potsdamer Garnisionskirche missbrauchten. Dies kann ich nicht als eine wünschenswerte Abgrenzung von der faschistischen Vergangenheit sehen, sondern nur als ein gesellschaftliches Reinwaschen von Schuld, eine Reinigung des angestrebten Symbols der zu rekonstruierenden Kirche von den an ihr haftenden Negativassoziationen. Dies ist keine Auseinandersetzung mit der komplexen Geschichte einer Stadtgesellschaft, sondern eine gefällige Veschiebung auf selektive Schwerpunkte. Die Geschichte der Garnisionskirche ist eben keine reine Opfergeschichte oder eine des Widerstandes. Sicher auch, vielmehr jedoch steht die Kirche für einen preußischen Militarismus, der die Grundlage für die Entgleisungen des Nationalsozialismus bildete. Die davon ablenkende Darstellung in den hier zu findenden Texten und die breite Akzeptanz dessen bis in die politischen Spitzen unseres Landes ist erschütternd!
Stellungnahme FWG:
Sehr geehrter Herr Dill,
Wir wollen an der Garnisonkirche gerade das vermeiden, was Sie befürchten: die Verengung auf selektive Schwerpunkte. Die (gegen den Widerstand der Kirche erfolgte) und 45 Minuten dauernde Nutzung am 21. März 1933 für die Reichstagseröffnung wurde nachträglich von Nationalsozialisten und Kommunisten zu einer Gleichsetzung von Preussentum und Nationalsozialismus mißbraucht – dies ist das eklatanteste Beispiel für selektive Schwerpunktbildung. Die jahrhundertelange Nutzung der Garnisonkirche diente in erster Linie der Verkündigung von Gottes Wort. Untersuchungen zeigen, daß an der Potsdamer Garnisonkirche weniger militaristische Tendenzen nachweisbar sind als an vergleichbaren Kirchen im In- oder gar Ausland. Daß die Kirche darüber hinaus Gedenkort für die preußischen Könige und die Befreiungskriege, Stätte der Ökumene und Bezugspunkt für die Attentäter des 20. Juli 1944 war, muß bei einer gerechten Beurteilung ebenfalls berücksichtigt werden.
Ihr Burkhart Franck
Am 18. September 2009 um 09:04 Uhr
@Initiative “Bildung sta(d)t Schloss”
Gehört zur Bildung nicht auch dazu, die eigene Geschichte mit ihren schlechten wie guten Zeiten zu kennen? Muss man nicht wissen, woher man kommt?
Die Garnisonkirche ist ein Versuch, der Geschichts- und Identitätslosigkeit der breiten Masse entgegenzuwirken.
Es ist nicht die Frage wieviel der Staat ausgibt, sondern wofür. Und da gibt es weit mehr Möglichkeiten, als sich gegen den Bau der Garnisonkirche zu stellen.
Wo waren Sie als der Lausitzring oder die CargoLifterHalle gebaut wurden??
Stellungnahme FWG:
Wir können ebensowenig auf öffentliche Unterstützng verzichten, wie es die Dresdner beim Wiederaufbau der Frauenkirche konnten. Der größte Teil der Bausumme soll aber aus Spenden bestehen. Ihre Ansichten zur Aufgabe der Garnisonkirche betreffend Identität und Geschichtsverständnis teilen wir. Die Garnisonkirche ist darüber hinaus ein Versuch, der Glaubenslosigkeit der Menschen und der Zerstörung der Stadt Potsdam entgegenzuwirken.
Ihr Burkhart Franck
Am 13. September 2009 um 18:56 Uhr
Hallo,
steht nicht auf dem Platz, wo die Kirche hin soll das Rechenzentrum? Was soll denn damit geschehen? Zumindest die Mosaiken sind doch bestimmt erhaltenswert!
Wäre schön, wenn mal jemand antwortet …
Stellungnahme FWG:
Sehr geehrter Herr Nyme,
das Rechenzentrum muß spätestens dann abgerissen werden, wenn das Kirchenschiff gebaut wird. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg muß vorher umziehen. Die Mosaiken zum Thema “Der Mensch erobert den Weltraum” stehen zwar nicht unter Denkmalschutz, sollen aber erhalten werden. Ihr zukünftiger Aufstellungsort ist noch ungewiß. Ich z.B. plädiere für einen Standort im Lustgarten, neben dem Denkmal “Herz und Flamme der Revolution”.
Ihr Burkhart Franck
Am 20. August 2009 um 07:53 Uhr
Guten Tag,
mich würde mal interessieren:
1. Was kostet der Wiederaufbau der Kirche und
2. wieviele Spendengelder haben Sie schon eingenommen?
Danke
Stellungnahme FWG:
Nach derzeitiger Planung kostet der Wiederaufbau des Turms und des Kirchenschiffs jeweils etwa 40 Mio Euro, zusammen also 80 Mio an reinen Baukosten. An Spendengeldern hat die FWG ca. 500.000 € eingenommen, von denen ein Teil bereits für Bauvorbereitungen und die Ausstellung zur Garnisonkirche eingesetzt wurde. Der Stiftung Garnisonkirche Potsdam wurden 2 Mio Euro aus dem ehem. SED-Vermögen in Aussicht gestellt. Außerdem erhielt sie das nicht für den Bau einzusetzende Stiftungskapital und wird in Kürze das Grundstück erhalten. Darüber hinaus gibt es eine Spendenzusage von ca. 1,5 Mio Euro für den Nachbau der Wagner-Orgel. Schließlich gehen wir davon aus, daß ca. 6 Mio Euro zur Verfügung gestellt werden, die für den Wiederaufbau der Garnisonkirche gespendet wurden und zurzeit bei der “Stiftung Preußishes Kulturerbe” geparkt werden.
Ihr Burkhart Franck
Am 18. Juli 2009 um 08:12 Uhr
Hallo,
hoffentlich kommt das Geld zusammen, damit Potsdam wieder sein unverwechselbares Gesicht zurück erhält.
Klaus
Stellungnahme FWG:
Diese Hoffnung teilen wir ausdrücklich. Unsere Seite “Shop & Spenden” enthält Möglichkeiten dafür, wie man die Hoffnung beflügeln und das Ergebnis beschleunigen kann.
Ihr Burkhart Franck
Am 30. März 2009 um 13:49 Uhr
Ich bin zwar Atheist halte die Idee des Wiederaufbaus der Garnisonskirche jedoch grundsätzlich für richtig und wichtig. Die historischen Kirchengebäude gehören zu unserem kulturellen Erbe das wir alle pflegen sollten. Um so trauriger ist die durch 2 Diktaturen hervorgerufene Zerstörung dieser Bauwerke im ganzen Lande. Was mich jedoch ein wenig verwundert ist das Nutzungskonzept. Man bekommt den Eindruck das es sich hier nicht um ein Projekt zur Versöhnung der Völker (wie in Dresden)handelt sondern eher um ein Gebäude der Anklage und zur Ermahnung des deutschen Volkes zur Demut und des Schuldbewusstseins. Benötigen wir in der heutigen Zeit ein solches Gebäude? Ich gehöre der 2ten Nachkriegsgeneration an und weder meine noch die Folgegenerationen haben etwas mit dem Schrecken des 20Jahrhunderts zu tun und ich glaube nicht das wir ein weiteres Millionen Projekt brauchen um uns noch schuldiger zufühlen! Wiederaufbau aus Gründen der Völkerverständigung/-versöhnung, aus kirchlichen und kulturellen Gründen-JA. Aus Gründen der Anklage und Vergrößerung des Schuldbewusstseins dieser und der nächsten Generationen-NEIN!
Stellungnahme FWG:
Das Nutzungskonzept einer kirchlichen Arbeitsgruppe aus dem Jahre 2005, auf das Sie sich vermutlich beziehen, enthält Vorstellungen, die zwar noch in ihren Grundzügen, nicht aber mehr in den Details aktuell sind. Die gültigen Grundzüge bestehen darin, daß die Garnisonkirche als Stadtkirche, Symbolkirche und als Ort der Friedens- und Versöhnungsarbeit genutzt werden soll. Die Ausformung dieser Nutzungsarten bleibt aber der 2009 gegründeten “Stiftung Garnisonkirche Potsdam” vorbehalten, mit der unsere Fördergesellschaft sehr eng zusammenarbeitet. Unsere Geschichte und damit auch der Nationalsozialismus werden Themen an der Garnisonkirche sein, aber ebenso Preußen mit seinen positiven Seiten, die Ökumene zwischen Reformierten und Lutheranern und überhaupt die Frage, wie öffentliches Handeln und christlicher Glaube zusammengehören können. Also: Auch wir, lieber Christian R., wollen nicht, daß an der Garnisonkirche ein Schuldkult betrieben wird!
Ihr Burkhart Franck
Am 22. März 2009 um 19:36 Uhr
Als nach Potsdam hinzugezogener Leipziger finde ich den Wiederaufbau der Garnisionkirche gut. Auch in Leipzig wurde eine Kirche, die Universitätskirche, aus ideologischen Gründen durch die SED gesprengt. Warum sollen die Potsdamer und Leipziger nicht das schaffen, was die Dresdner mit ihrer Frauenkirche geschafft haben …. ich finde es gut, wenn sie möglichst detailgetreu wieder entstehen.
Stellungnahme FWG:
Der möglichst detailgetreue und vollständige Wiederaufbau ist auch unser Ziel. Vieles, fast alles läuft bei uns ganz ähnlich wie in Dresden: die anfänglichen Widerstände, die Phase der Sammlung einer Bürgerbewegung, dann der Durchbruch, der sich bei uns nun durch die Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und die aktuelle Millionenzusage abzeichnet. Allerdings ist unser Projekt aufgrund seiner zusätzlichen geschichtlichen Dimension inhaltlich anspruchsvoller als das Dresdner.
Ihr Burkhart Franck
Am 24. Januar 2009 um 18:12 Uhr
Der Wiederaufbau der Garnisonkirche sollte so schnell und so detailgetreu wie nur möglich durchgeführt werde! Potsdam verdient es, dass dieser prachtvolle Bau nicht in Vergessenheit gerät und letztlich nicht der barbarische und kriminelle Versuch der DDR-Führung, alles preußische aus der Geschichte zu tilgen, gelingt. Die vorsätzliche Zerstörung des Kulturerbes war eine Schande. Jeder Wiederstand gegen den Wiederaufbau ist für mich unverständlich und nicht nachvollziehbar, besonders da es kaum Gründe hierfür gibt. Sich gegen das Projekt zu sperren und dies mit dem militärischen Charakter der Kirche zu rechtfertigen ist wohl die wahre Rückwendung an vergangene Zeiten, mit denen oft die Sehnsucht der Bürger nach ihrer verlorengegangenen Heimat verspottet wird. Potsdam wird von dem Wiederaufbau profitieren, ebenso wie von dem Stadtschloss und dem Stadtkanal und ich hoffe,dass es als Initialzündung für das Umfeld dieser einzigartigen Architektur dient.
Stellungnahme FWG:
Das sehen wir alles grundsätzlich auch so. Allerdings muß man verstehen, daß die jahrzehntelange Propaganda gegen Preußen, das alte Potsdam und die Garnisonkirche nicht spurlos an allen Menschen vorübergegangen ist und daß mancher ein grundsätzlich anderes Geschichtsverständnis hat. Wir hoffen, daß solche Meinungsverschiedenheiten an der Garnisonkirche fair und für beide Seiten nutzbringend diskutiert werden können.
Ihr Burkhart Franck
Am 19. Januar 2009 um 11:53 Uhr
Den Wiederaufbau der Garnisonskirche gerade mit der Integration einer Gedenkstätte über den Widerstand geegn den Nationalsozialismus, also im besten Sinne als Friedenskirche hat jede Unterstützung verdient.
Ihr lieben Potsdamer- gebt nicht auf!
Viele liebe Grüße aus Köln
Stellungnahme FWG:
Besten Dank nach Köln! Aufgeben werden wir auf keinen Fall, der “point of no return” ist längst überschritten.
Ihr Burkhart Franck
Am 12. Januar 2009 um 23:14 Uhr
@ Initiative “Bildung sta(d)t Schloss”
Ja da haben Sie recht. Man kann dies hier wohl als Opportunitätskosten ansehen.
Der Bau und der damit verbundene Anstieg der Touristenzahlen sollte auch zu Mehreinnahmen bei der Stadt führen. Diese sollten für gemeinnützige Zwecke (damit meine ich keine Parkplätze) verwendet werden. Das wäre ein nachhaltigeres Konzept aus der einmalige Erlös durch den Verkauf des Grundstücks. Nur bedarf das eine detaillierte Planung und Kontrolle damit die Mehreinnahmen nich im Haushalt versickern.
Stellungnahme FWG:
Die Mehreinnahmen der Stadt werden vermutlich auf indirektem Wege hereinkommen: über die Steuereinnahmen aus Tourismus und Gewerbe, ähnlich wie in Dresden. Die unmittelbaren Einnahmen durch Spenden und ggf. Eintrittsgelder werden vermutlich für den Betrieb und die Erhaltung des Gebäudes eingesetzt werden.
Ihr Burkhart Franck
Am 11. Januar 2009 um 17:23 Uhr
@Arno Nyme
sehr einverstanden, aber: die Stadt hat das Grundstück “gespendet” insofern ist dort ein beträchtlicher Wert engesetzt worden…
Stellungnahme FWG:
Hierbei ist zu berücksichtigen, daß die Stadt Potsdam im Jahre 1968 den Eigentümer “Heilig-Kreuz-Gemeinde” zur Abgabe des Grundstücks gezwungen und sie damit faktisch enteignet hat. Nach der Wende mußte der neue, bisherige Eigentümer gegenüber der Treuhandgesellschaft vertraglich zusichern, daß er für einen Wiederaufbau der Garnisonkirche das Grundstück kostenfrei zur Verfügung stellen werde. Es handelt sich hier also um eine Art Wiedergutmachung.
Ihr Burkhart Franck
Am 11. Januar 2009 um 15:48 Uhr
@ Initiative “Bildung sta(d)t Schloss”
es ist Ihr gutes Recht gegen den Wiederaufbau der Kirche zu sein und dies auch öffentlich kund zu tun! Alles andere wäre ja ein Rückfall in die dunkle Vergangenheit die wir alle; zum Glück, nun fast 20 Jahre hinter uns gelassen haben.
Ich meine die Rekonstruktion dieses Bauwerks ist aus geschichtlichen und kulturellen Gründen richtig und wichtig. Es ist sicher korrekt das mit den Gelder die dafür aufgewendet werden viele alternative Projekte durchgeführt werden könnten. Nun ist es aber so, dass diese Gelder größtenteils durch Spenden aufgebracht werden. Man kann diesen engagierten Bürgern ebenso wenig vorschreiben für welches Projekt sie ihre Spende vergeben wie man Ihnen nicht verbieten darf sich gegen diesen Wiederaufbau auszusprechen.
Ob es letztlich zu einem Wiederaufbau kommt hängt von den Bürgern und ihrer Bereitschaft sich an diesem Projekt zu beteiligen ab. Ist diese Bereitschaft nicht vorhanden kann das Projekt nicht durchgeführt werden(was ich persönlich nicht hoffen möchte). Volkes Wille wird es also letzten Endes entscheiden. Ich meine eine bessere Entscheidungsgrundlage kann es doch gar nicht geben. Mit besten Grüßen aus dem hohen Norden
Am 16. Dezember 2008 um 23:58 Uhr
Aha, verschmutzen… welche Vokabeln kommen als nächstes?
Am 12. Dezember 2008 um 11:40 Uhr
@Initiative “Bildung sta(d)t Schloss
Sie verschmutzen jedes Forum mit ihre Unsinn, hört auf damit!!
Johan
Am 3. Dezember 2008 um 08:41 Uhr
@Arno Nyme
Ihr Einwand würde nur gelten, würden wir keine Alternative anbieten.
Am 28. Oktober 2008 um 22:28 Uhr
Ich bin weder Potsdamer noch Brandenburger. Ich gehöre auch keiner Konfession an doch ich finde die Idee für einen Wiederaufbau dieses prachtvollen Bauwerks sehr interessant und kann es nur befürworten! Dieses monomentale Bauwerk gehört nicht minder zur deutschen Kultur und Geschichte als die Frauenkirche in Dresden. Nur habe ich den Eindruck das der Wiederaufbau einer vom SED Regime (das auch ich noch miterlebt habe) frevelhaft zerstörten Kirche weniger populär ist, als dem Krieg zum Opfer gefallenen Gebäude. Das ist äußert bedenklich, denn auch die DDR war eine Diktatur deren Wilkür weder vor dem kuturellen Erbe noch vor Menschenleben halt machte. Ich würde es mir einen Wiederaufbau sehr wünschen und bin freilich auch bereit meinen Anteil zu tragen. Bei der späteren Nutzung, ganz gleich welcher Art, sollte aber unbedingt an ihre Zerstöhrung erinnert werden.
Zu den “Initiative “Bildung sta(d)t Schloss” ” kann ich ich nur sagen: Es wird immer Menschen geben die das Motto “Ich bin dagegen, egal worum es geht” leben.
Stellungnahme FWG:
Es ist vorgesehen, in den beiden Seitenflügeln, die früher Treppenhäuser aufnahmen, zukünftig Funktionsräume einzurichten, unter anderem für ein Archiv zur Geschichte der Garnisonkirche. Außerdem soll der früher leerstehende Dachboden für eine Ausstellung zur Geschichte der Garnisonkirche und ein Gedenken an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus (besonders aus dem Infanterieregiment 9) ausgebaut werden.
Ihr Burkhart Franck
Am 14. Oktober 2008 um 09:57 Uhr
Als Potsdamer bin ich sehr dafür,den Aufbau der Garnison-Kirche noch zu erleben,da die Stadt ohne diese wichtige Kirche sehr viel Prestig verloren hat,und dabei ist ,dieses wiederzuerlangen.Ich schließe mich der Meinung von Herrn Schüztean,der in der Burgstraße 2 wohnte, wenige Häuser von mir entfernt,in der Berlinerstr.Falls er diese Zeilen lesen sollte,möchte er sich doch bei mir melden.Reinhard Schütz,14480 Potsdam,Schäferweg 7 oder tel.0331613288.
Stellungnahme FWG:
Falls Sie ein Wiedersehen planen, so halten Sie es doch am besten in unserer “Ausstellung zur Garnisonkirche” am historischen Ort ab!
Ihr Burkhart Franck
Am 10. Oktober 2008 um 09:28 Uhr
Wir von der Initiative “Bildung sta(d)t Schloss” stellen uns offen gegen den Wiederaufbau der Garnisonkirche und möchten auch hier unseren Wiederstand ankündigen. Potsdam sollte seinen Weg in die Zukunft mit Hilfe der jetzt existierenden Stadt suchen und nicht die Vergangenheit neu errichten.
Die Initiative “Bildung sta(d)t Schloss”
Stellungnahme FWG:
Das sehen wir natürlich genau andersherum: Die Wiederherstellung von Stadtschloß, Stadtkanal und Garnisonkirche bildet den Rahmen für eine behutsame Wiederannäherung an die historische Potsdamer Innenstadt, wie sie die Stadtverordnetenversammlung beschlossen hat und die Bürgerbewegung “Mitteschön” heute verfolgt. Die Anziehungskraft der Garnisonkirche wird in ihrer historischen Architektur liegen, das heute dort stehende Rechenzentrum wirkt nichtssagend bis abstoßend. Der Weg in die Zukunft soll über die Inhalte der Arbeit an der Garnisonkirche (als Stadtkirche, Symbolkirche und Ort der Versöhnung) gesucht werden.
Ihr Burkhart Franck
Am 26. September 2008 um 12:15 Uhr
” Üb immer Treu und Redlichkeit….”
Das alte Preußen ist spätestens 1871 vergangen,und was dann folgte..naja.
Dennoch der Geist von Potsdam kann nicht nur Militarismus sein.Denken wir an Königin Luise und Napoleon.., an die Aufnahme der Hugenotten, die Trockenlegung des Oderlandes..
Spätestens seit :
“Mädchen inUniform “- mit der einmaligen Romy Schneider und Lilli Palmer -ist
die Unmenschlichkeit angeprangert worden.
Schlagen wir doch nun endlich (!) einmal bewußt ein neues Kapitel brandenburgischer – Potsdamer – Eurpäischer Geschichte auf !!!
Es wird Zeit dafür und ist nicht nur eine Frage der Demografie -
Wer seine Wurzeln und seine Heimat im Brandenburgischen hat ,
der ist der Geschichte im Guten wie Schlechten verpflichtet.
Gemeinsam der Garnisionskirche eine neue Seele zu
schenken–die Dresdner und auch Leipziger ( St. Pauli ) leben es doch vor-
und gestritten, ist immer gut getan .
Die Welt kann auf Potsdam schauen – ohne Angst und Zweifel-.
Das neue Potsdam , im neuen vereinten Europa wird dafür ein Zeichen sein.
Gutes Gelingen….ehrlich gewünscht aus Leipzig
Stellungnahme FWG:
Herzlichen Dank! Wir unterstützen alles, was Sie geschrieben haben (nur bitte “Garnisonkirche” ohne überflüssiges “i” und “s”!).
Ihr Burkhart Franck
Am 16. September 2008 um 19:18 Uhr
Als Nicht-Potsdamer wünsche ich mir eine Webcam bzw. aktuelle Fotos, damit ich mir über den Baufortschritt ein Bild machen kann. Wahrscheinlich würde dies auch zu mehr Spenden führen.
Stellungnahme FWG:
Lieber Anonymus, die Webcam werden wir einrichten, wenn der Bau beginnt!
Ihr Burkhart Franck
Am 31. August 2008 um 23:11 Uhr
Ich bin Amerikaner aber sehr stolz meiner deutscher Abstammung!
Ich bin sehr froh dass die wiederaufbau der Garnisonkirche kommt naeher.
Als Auslander, hoffenlich ich kann sagen dass die Zerstoerung Potsdams wann der Krieg fast fertig war war ein Verbrechung wie Dresden. Ich wuensche Ihnen alles Gute und viel Glueck. (Ich moechte gerne eine Spende machen.) Ihr Freund aus Monterey in Kalifornien, Peter Aikman
Stellungnahme FWG:
Lieber Herr Aikman, besten Dank für Ihre freundliche Zuschrift! Genaugenommen waren es 3 Wellen der Zerstörung Potsdams:
1. der britische Luftangriff vom 14.April 1945, der militärisch sinnlos war,
2. der Beschuß durch sowjetische Artillerie und Panzer kurz darauf, der militärisch gerechtfertigt werden kann, aber ebensoviel historische Bausubstanz zerstörte,
3. und die Abrißpolitik der SED aus Ignoranz und Preußenhaß.
Nun müssen wir zusehen, daß nicht durch unsensible Neubebauung eine vierte Welle der Zerstörung über das historische Potsdam kommt.
Ihre Spende können Sie gerne unter dem Stichwort “Garnisonkirche” an die FWG bei der Deutschen Bank überweisen: BIC und IBAN finden Sie auf unserer Seite “Spenden”.
Ihr Burkhart Franck
Am 16. Juli 2008 um 15:55 Uhr
Ich mit meinen 22 jahren möchte sagen, das ich von der Idee des Wiederaufbaus begeistert bin. Viele Menschen meiner Altersgruppe sehen dies genauso. Der barbarische Akt einzelner ideologisch verborter SED Genossen kann mit einer Rekonstruktion rückgängig gemacht werden. Für die Zukunft Potsdams ist diese Kirche enorm wichtig.
Stellungnahme FWG:
Lieber Herr Hinz, das sehe ich mit meinen 67 Jahren auch so und fast alle unsere Besucher sehen es so!
Ihr Burkhart Franck
Am 14. Juli 2008 um 13:24 Uhr
Der Turm der Garnisonkirche war von idealer Schönheit (Chapeau bas, Monsieur Gerlach!), doch wird er seinen Zauber nur dann wieder entfalten können, wenn das nähere Umfeld der vergangenen Situation entsprechen oder wenigstens annähernd dementsprechend gestaltet wird, wobei die Vielzahl der Bäume nicht außer Acht gelassen werden darf. Was ist geplant, wann wird begonnen?
Stellungnahme FWG:
Sie haben völlig recht: auch das Umfeld muß stimmen, soweit dies nach den Bausünden der vergangenen Jahre noch möglich ist. Es ist geplant, die Linden vor der Garnisonkirche wieder zu pflanzen, allerdings stehen die genauen Standorte noch nicht fest. Dank unserem neuen Baubeigeordneten ist nun auch die Wiederherstellung der Plantage und des “Langen Stalls” vorgesehen. Baubeginn am Turm und an den Seitenflügeln soll 2012 (nach Fertigstellung des Stadtschlosses) sein, wenn bis dahin genügend Spenden eingegangen sind.
Ihr Burkhart Franck
Am 9. Juli 2008 um 13:59 Uhr
Ich bin täglich als Schulkind an Ihr vorbeigegangen. Kultur und Geschichte müssen erhalten werden.
Früher mal Burgstrasse, grüße ich heute
aus Unterfranken
Michael Schütze
Stellungnahme FWG:
Sehr geehrter Herr Schütze, Sie soll wieder so werden, wie sie war (anders als die Heiligengeistkirche). Helfen Sie mit, werden Sie FWG-Mitglied!
Ihr Burkhart Franck
Am 2. Juli 2008 um 10:03 Uhr
Sehr gut das die Garnisonkirche wieder aufgebaut wird! Ich folge die Entwicklungen seit Jahren und war schon zwei mal in Potsdam. Ich war erstaunt die Breiten Strasse und Alten Markt zu sehen. Viel von die heutige Bebauung ist einfach Potsdam unwürdig.
Viel Erfolg!
Johan
Niederlande
Stellungnahme FWG:
Sehr geehrter Herr Metselaar, besten Dank für Ihre ermutigenden Worte! Leider gibt es in der historischen Innenstadt auch Neubauten der Nachwendezeit, die Potsdams unwürdig sind. Die Garnisonkirche soll jedenfalls dazu beitragen, daß Potsdam sein “Gesicht” wiedererhält.
Ihr Burkhart Franck
Am 26. Juni 2008 um 20:57 Uhr
Guten Tag,
ich habe Ihren Internetauftritt mit Interesse angesehen und frage mich
ob nicht ein Spendenaufruf mit Bankverbindung (Spendenbescheinigung)
sinnvoll wäre wie seinerzeit bei der Dresdner Frauenkirche, vielleicht
könnte man noch mehr Verbindungen zu dem damals so erfolgreichen
Wiederaufbau in Dresden schaffen um die damaligen Spender noch mehr
auf Ihr Projekt aufmerksam zu machen. Vielleicht kann die evang.
Kirche da eine Rolle übernehmen und direkt in der Frauenkirche für
Potsdam werben.
Mit freundlichen Grüßen
zur Zeit aus San Francisco
Immanuel Bosch
Sehr geehrter Herr Bosch,
haben Sie Dank für Ihre Anregung einer gemeinsamen Spendenwerbung.
Unsere Spendenkonten und die Spendenmöglichkeiten werden wir in unserer Webseite angeben, sobald sie in Kürze fertiggestellt sein wird. Im Augenblick ist nur die erste Seite ins Netz gestellt..Unsere Bankverbindungen sind übrigens
Deutsche Bank Potsdam: Konto-Nr.: 3 22 49 79, BLZ: 120 700 24
IBAN: DE 94 1207 0024 0322 4979 00. BIC DEUTDEDB160
Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam:
Konto-Nr.: 35 02 03 52 10, BLZ: 160 500 00,
IBAN: DE 59 1605 0000 3502 0352 10)
BIC: WELADED1PMB
Empfänger: FWG
Verwendungszweck: Garnisonkirche
Ihr Vorschlag, in der Frauenkirche für die Garnisonkirche zu werben, gefällt uns sehr. Wir haben den Dresdnern zur Einweihungsfeier der Frauenkirche vorgeschlagen, einen “Staffelstabwechsel” von resden nach Potsdam anzukündigen. Leider mochten die Dresdner darauf nicht eingehen. Wir werden aber Ihre Anregung zum Anlaß nehmen, erneut zumindest eine Information über unser Projekt in der Frauenkirche vorzuschlagen.
Falls Sie nähere Informationen über den Wiederaufbau der Garnisonkirche wünschen, lassen Sie es uns bitte wissen.
Mit freundlichen Grüßen,
Burkhart Franck
FWG-Schriftführer
Am 25. Juni 2008 um 21:13 Uhr
Der “Willkürakt der Zerstörung”: der Abriß der Garnisionkirche 1968 soll
durch ihren erneuten Aufbau mit gespendeten Geldern wiedergutgemacht
werden. Versöhnungs- und Friedensarbeit wird nach Generalsuperintendent
Hans-Ulrich Schulz in diesem Gebäude geleistet werden.
Das wird verstärkt notwendig sein. In Deutschland verliert die Kirche
immer mehr Mitglieder. Es wird überlegt Kirchen auf dem Land so wie in
Holland zu vermieten. Die Garnisionkirche wird aber ein paar Menschen
nach den Spenden von 25 Mio. Euro für den Turm bestimmt dazu bewegen
dort zu Gott zu beten und um Hilfe zu bitten. Die Geschichte wird
aufgearbeitet und nun können sich alle endlich der Lösung der heutigen
Problemen widmen.
Es werden Gelder für die Erforschung regenerativer Energien, den Aufbau
ressourcenschonender Entwicklungsverfahren und den naturerhaltenden
Nahrungsanbau gespendet werden können. Der Verständigung mit den
Dritte-Welt-Ländern steht nichts mehr im Weg, da wir unsere
Vergangenheit aufgearbeitet haben. Nun kann auch Potsdam über aktuelle
Gefahren nachdenken, die durch den neuen leerstehenden Turm zerstört
werden sollen.
Sehr geehrter Herr Schmidt,
Vielen Dank für Ihre Zuschrift.
Wir rechnen damit, daß die wiederaufgebaute Garnisonkirche nicht nur ein paar, sondern viele Menschen anziehen wird. Beim Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden wurden ähnliche Bedenken geäußert wie die Ihren, auch von Seiten der Kirche. Heute wird sie täglich von 10.000 Menschen besucht, und alle sind begeistert.
Natürlich erwarten wir urch den Bau der Garnisonkirche nicht die Lösung aller Probleme der Welt, schon gar nicht im Bereich der Ökölogie. Wohl aber soll er helfen, dieMenschen Gott und einander näherzubringen. Das wäre doch nicht schlecht.
Herzliche Grüße,
Ihr
Burkhart Franck
FWG-Schriftführer
Am 25. Juni 2008 um 02:06 Uhr
Ihr seid ein trauriger Verein! Mit diesen Unsummen von Euro sollte man Menschen helfen und nicht ein historisches Gebäude aufbauen! Warum immer in die Vergangenheit oder Zukunft fliehen, wenn nicht einmal die Gegenwart ausreichend läuft…
Am 24. Juni 2008 um 14:15 Uhr
Nur eine Frage. Würden sie die Kirche auch neubauen, wenn eine Mehrheit der Potsdamer Bevölkerung dies nicht möchte?
Wenn sie die Frage mit “ja, trotzdem” beantworten, dann machen sie sich auf politischen Gegenwind gefasst.
Andernfalls stellen Sie sich dem Votum der Potsdamer!
Nur keine Angst! Und beeilen sie sich, die Demografie spielt gegen sie.
Stellungnahme FWG:
Unsere Reihenfolge ist: 1. Die Mehrheit der Potsdamer gewinnen 2. Geld sammeln 3. Garnisonkirche wieder aufbauen.
Wir sind zurzeit bei 2., für Ängste sehen wir keinen Anlaß, im Gegenteil: wer eine Kirche baut, braucht grundsätzlich keine Angst zu haben.
Ihr Burkhart Franck
Am 23. Juni 2008 um 22:44 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
mich interessiert auch:wie soll der Innenraum der wiederaufgebauten Kirche aussehen modern oder historisch wie z.B. der Innenraum der Dresdner Frauenkirche?
Sehr geehrter Herr Ahlen,
Die Garnisonkirche soll außen originalgetreu und innen in der historischen, schlichten Form aus der Zeit ihres Erbauers Friedrich Wilhelms I. wiederaufgebaut werden, also ohne die späteren Ausschmückungen durch Schinkel und ohne die neobarocken Überformungen aus der Zeit Wilhelms II. Die prächtige frühere Kanzelwand wird vermutlich nicht in der originalen Form sondern schlichter wiedererstehen. Die zukünftigen Kirchenbänke (oder Stühle) sollen im Gegensatz zu den originalen eine Rückenlehne erhalten.
Falls Sie bei dem Vorhaben mitmachen wollen, fordern Sie bitte weiteres Informationsmaterial an!
Mit freundlichen Güßen,
Burkhart Franck
FWG-Schriftführer
Am 23. Juni 2008 um 10:59 Uhr
Ich freue mich riesig,dass nach der sinnlosen Sprengung vor 4o Jahren,nun wieder die Garnisonskirche in Potsdam wieder aufgebaut werden soll.Meine Familie hatte enge Beziehungen zu dieser Kirche.Ich hoffe nun,dass ähnlich wie bei der Dresdner Frauebnkirche viele Spendengelder bundes-umd europaweit eingehen werden.
LG York von Selasinsky
Sehr geehrter Herr v. Selasinsky,
Haben Sie Dank für Ihre Unterstützung. Ihre Hoffnung auf den Eingang der für den Wiederaufbau benötigten Spenden teilen wir, besonders nachdem seit gestern mit der Gründung der StiftungGarnisonkirche Potsdam alle formalen Voraussetzungen für den Wiederaufbau erfüllt sind. Ihre Unterstützungsmöglichkeiten und unsere Spendenkonten werden in Kürze in dieser Webseite veröffentlicht werden:
Deutsche Bank Potsdam: Konto-Nr.: 3 22 49 79, BLZ: 120 700 24
IBAN: DE 94 1207 0024 0322 4979 00. BIC DEUTDEDB160
Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam:
Konto-Nr.: 35 02 03 52 10, BLZ: 160 500 00,
IBAN: DE 59 1605 0000 3502 0352 10)
BIC: WELADED1PMB
Empfänger: FWG
Verwendungszweck: Garnisonkirche
Falls Sie weitere Informationen zu dem schönen Garnisonkirchenprojekt wünschen, bitte ich Sie um eine kurze Nachricht.
Freundliche Grüße,
Burkhart Franck
FWG-Schriftführer